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Michael Dorn über Worf/Troi in "Nemesis"

 
Dienstag, 16. April 2002 - 17:42 Uhr

Fans, die auf einen Abschluss der Worf/Troi-Beziehung in "Star Trek X: Nemesis" hoffen, werden enttäuscht sein, sagte der Schauspieler Michael Dorn (Worf aus "Das nächste Jahrhundert").

(USA - trektoday.com) "Sie greifen es nicht noch einmal auf", sagte Dorn gegenüber Ian Spelling von "Star Trek Monthly" (via "Sci-Fi Pulse"). Anstelle sich weiter mit dem Klingonen zu beschäftigen, wird Deanna Troi am Anfang des Films William Riker, den ersten Offizier der "Enterprise-E", heiraten. "Worf ist zwar mehr als nur ein stummes Gesicht in der Menge bei der Hochzeit, aber er setzt sich nicht mit der Tatsache auseinander, dass Riker und Troi verheiratet werden. Es wird keine Handlung geben, die sich mit der gesamten Situation beschäftigt."

Der Schauspieler war sehr mit der Beziehung einverstanden, die sich während der siebenten "Das nächste Jahrhundert"-Staffel entwickelte. "Ich hatte Diskussionen mit Regisseur Stuart Baird und dem Autoren John Logan", meinte Dorn. "Ich sagte, dass es lustig und interessant wäre, wenn Worf ein wenig knurren oder grummeln würde, wenn Picard seinen Toast auf Riker und Deanna ausspricht. Ich denke, es wäre lustig gewesen, wenn er Deanna während des Ehegelöbnises einen Blick zugeworfen hätte, aber sie wollten es einfach nicht."

Nach der Zerstörung der "Enterprise-D" ist Worf der "Deep Space Nine"-Crew beigetreten und hat die von den Trill stammende Wissenschaftsoffizierin Jadzia Dax geheiratet, die später verstarb. Baird dachte, dass Worf nicht mehr seiner alten Flamme hinterhersehnen würde, auch wenn Dorn damit nicht übereinstimmte.

"Der Regisseur meinte, Worf hätte sich in seinem Leben weiterbewegt, dass seine Beziehung mit Deanna der Vergangenheit angehöre und dass er keinen Groll mehr hege", meinte er. "Und ich frage mich, ob er wüsste, wer Worf ist. Dieser Typ würde einen Groll für 100.000 Jahre hegen, wenn er so lange leben könnte! Aber aus irgendeinem Grund wollten sie es nicht mehr behandeln. So haben wir es gelassen."

Das vollständige Interview finden Sie in der aktuellen Ausgabe von "Star Trek Monthly". Alternativ stehen hier auf "Sci-Fi Pulse" auch Auszüge zur Verfügung.

(Redakteur: Laura Köhler)

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