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Donnerstag, 25. April 2002 - 15:16 Uhr
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 Die Embryo-Entwicklung | | Obwohl die meisten Embryonen bereits beim Klonen absterben, sind die bei ihnen entnommenen Zellen dennoch in der Lage, sich wie Stammzellen in verschiedene Zelltypen um zu verwandeln. Nach erfolgreichen Versuchen bei Fröschen glauben die Wissenschaftler des "Wellcome Cancer Research Institute" in Cambridge, dass solch nicht lebensfähigen Embryonen auch bei Säugetieren eine Quelle für Stammzellen darstellen können.
(Deutschland – wissenschaft.de) Wird - wie es beim Klonen üblich ist - ein Zellkern einer bereits spezialisierten Körperzelle in eine entkeimte Eizelle übertragen, so ist es nötig, dass zuvor das gesamte genetische Material reprogrammiert wird.
Einzig unter diesen Umständen sind die aus Teilung entstehenden Zellen fähig, sich in jeden beliebigen Zelltypen umzuwandeln und einen komplexen Organismus hervorzubringen.
Trotz des theoretischen Wissens liegt die Erfolgsrate beim Klonen sowohl bei Fröschen als auch bei Säugetieren unter 6%.
Bei Klonversuchen mit Kaulquappen gelang es lediglich in einem Prozent der Fälle, einen lebensfähigen Frosch zu entwickeln. Ebenfalls starben ein Viertel der Klone innerhalb von 24 Stunden, noch bevor des sogenannten Blastulastadiums. Trotzdem ließen sich aus diesen defekten Embryonen Zellen entnehmen, welche im Stande waren, sich in Muskel-, Knochen- und Hautzellen zu entwickeln, wenn sie in "normale" Embryonen injiziert wurden.
Durch diese Tatsache sind diese Zellen, obwohl sie aus nicht lebensfähigen Embryonen stammen, vom Entwicklungspotenzial her gleichrangig zu Stammzellen.
"Möglicherweise können sich auch Zellen von nicht lebensfähigen geklonten menschlichen Embryonen für Forschung und therapeutische Zwecke als nützlich erweisen", schreiben die Wissenschaftler. Aufgrund der Gesetze in Deutschland ist die Gewinnung menschlicher Stammzellen auch auf diesem Wege nicht legal.
(Redakteur: Lin Xiang)
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