Das unter Präsident Bush gestartete "Constellation" Programm erhält unter der Obama Administration keine weitere Mittel. Dies ist aus dem Haushaltsentwurf für das Jahr 2011 ersichtlich, den das Weiße Haus herausgab. Ziel des Programmes war es, bis zum Jahr 2020 erneut Astronauten zum Mond zu schicken.
Das Budget der amerikanischen Raumfahrtbehörde, NASA, soll zwar bis zum Jahr 2016 um insgesamt sechs Milliarden Dollar aufgestockt werden. Diese Mittel sollen allerdings voranging für die Entwicklung kommerzieller Raumfahrzeuge genutzt werden. Dies würde auch bedeuten, dass künftig private Firmen Astronauten zur ISS transportieren.
Noch in diesem Jahr soll die veraltete Shuttle Flotte eingemottet werden. Ares-Raketen mit Orion-Raumkapseln sind als Nachfolger vorgesehen. Doch daraus wird nichts. Bereits im letzten Jahr hatte eine Kommission die von Präsident Obama einberufen wurde befunden, dass die Raumfahrtbehörde sich dieses Programm nicht leisten könne.
(mb); STVC-Meldung vom 02.02.2010; Quelle: tagesschau [252 Aufrufe; 0 Kommentare]

