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Episodeninhalt

Der unmoralische Friedensvermittler

Titelgrafik zur Episode

Vorherige Episode:
Todesangst beim Beamen
Nächste Episode:
Besuch von der alten Enterprise
Originaltitel:
Man of the People
Regie:
Winrich Kolbe
Story:
Drehbuch:
Frank Abatemarco
Gaststars:
Lucia als Ramid Ves Alkar

Susan French als Ramid Sev Maylor

Stephanie Erb als Livia

George D. Wallace als Admiral

Lucy Boryer als Fähnrich Janeway

Rich Scarry als Jarth

Erstausstrahlung in Deutschland:
19.05.1994
Erstausstrahlung in den USA:
03.10.1992

Inhalt

In der Nähe des Planeten Rekag-Seronia kommt die "Enterprise" dem Schiff Dorian zu Hilfe, wird dann aber von Schiffen der Rekag angegriffen. Nachdem man die Rekag zurückschlagen konnte, nimmt man den lurnerianischen Vermittler mit seiner Mutter an Bord. Der lurnerianischen Vermittler Alkar soll im Auftrag der Föderation zwischen den kämpfenden Gruppen vermitteln. Aber nach den Ereignissen der letzten Zeit gönnt er sich eine Pause bei einer Tai-Chi Trainingsstunde mit Worf. Als Deanna ihn anschließend zu seinem Quartier begleitet, wird sie von seiner Mutter angehalten und gewarnt sich nicht mit Alkar einzulassen. Bald darauf werden Riker und Troi in Alkars Quartier gerufen: Seine Mutter ist plötzlich verstorben. Alkar erklärte ihnen, dass seine Mutter schon das stolze Alter von 93 Jahren erreicht hatte. Daraufhin bittet er Deanna an seiner Gedankenmeditation teilzunehmen. Sie ist sehr interessiert und erklärt sich gerne dazu bereit. Am Ende der Zeremonie berührt er Deanna, die sich daraufhin merkwürdig fühlt.

In der Zwischenzeit versucht Dr. Crusher die Todesursache von Alkars Mutter festzustellen. Sie findet keine Anhaltspunkte, die auf die Todesursache hinweisen könnten. Einzig ein sehr hohes Niveau an Neurotransmittern ist merkwürdig, aber aufgrund der Gebräuche der Lumerianer will Alkar keine Autopsie erlauben.

Als Deanna am Abend zu Alkar ins Quartier tritt, drängt sie ihn mit ihr ins Bett zu gehen, doch er weist sie zurück und meint, dass ihre Beziehung nie so weit gehen könnte. Als Riker später bei Deanna vorbeischaut, um die Mannschaftsbewertungsberichte anzufertigen, trifft er in ihrem Quartier einen jungen Fähnrich an, der sich aber schleunigst aus dem Staub macht. Obwohl Will beteuert, dass ihn das nichts angeht, beginnt Deanna einen Streit, da sie zu wissen glaubt, dass Riker eifersüchtig ist.

Als die "Enterprise" schließlich auf Rekag-Seronia eintrifft, berichten die Mitarbeiter von Alkar, dass sich die Lage drastisch verschlechtert hat: Ein zuvor ausgehandelter Waffenstillstand wurde bereits gebrochen. Auf den Vorschlag von Picard werden die Verhandlungen in der neutralen Küstenstadt Darthan durchgeführt. Während Deanna bei einem Termin ihre Patientin mit unfreundlichen Worten herausekelt, berichtet Crusher Geordi von einer Diskrepanz der Transporter-Biofilterdaten Maylors gegenüber den drei Tage später vorgenommenen Trikordermessungen: Laut Trikorder ist Alkars Mutter in den drei Tagen, die sie bis zu ihrem Tod an Bord war, extrem gealtert. Aber da eine Autopsie nicht gestattet wird, kann sie nichts Näheres herausfinden. Währenddessen wird das Verhalten von Deanna immer mysteriöser, da sie in Zehn Vorne eine Szene macht, in der sie eine von Alkars Mitarbeiterinnen bezichtigt ihn ihr wegnehmen zu wollen. Riker bringt sie in ihr Quartier und ist gleichermaßen verwundert wie verärgert über ihr merkwürdiges Verhalten. Bald darauf besucht Alkar sie und gibt ihr zu verstehen, dass er sie braucht, obwohl sie aber auf der "Enterprise" bleiben muss, damit sie ihm von Nutzen ist.

Als er sich anschließend auf den Planeten beamen lassen will, geht Deanna mit einem Messer auf ihn los. Obwohl Picard es schafft sie aufzuhalten, wird er dabei verletzt. Deanna wird auf die Krankenstation gebracht, weil sie mittlerweile ebenfalls sehr gealtert ist. Dr. Crusher stellt fest, dass Deannas Neurotransmitterwerte bereits 300% über normal liegen. Trotz Alkars Verbot gestattet Picard die Autopsie an der Mutter von Alkar. Es zeigt sich, dass die Frau allen Daten zufolge erst etwa 30 Jahre alt war, auf keinen Fall jedoch 93. Bei genauerer Untersuchungen macht Dr. Crusher einen genetischen Vergleich, wobei sich herausstellt, dass sie nicht Alkars Mutter sein kann.

Aufgrund dieser neuen Erkenntnisse beamt sich Picard auf den Planeten, fängt Alkar in einer Verhandlungspause ab und stellt ihn zur Rede, wobei er zugibt, dass es nicht seine Mutter war. Er hat einen Weg gefunden, alle negativen Gefühle und Empfindungen auf andere zu übertragen. Da aber seine Begleitung plötzlich verstarb, musste er schnell für Ersatz sorgen, und da kam ihm Deanna gerade recht. Er ist der Meinung, dass das Leid einer einzelnen Person gerechtfertigt ist, da er dafür Tausende rettet, indem er bei den Verhandlungen einen klaren Kopf hat und sich voll und ganz auf seine Aufgabe konzentrieren kann. Natürlich vertritt Picard seine Ansicht ganz und gar nicht, darum lässt Alkar ihn vom Planeten schicken. Mit dem neuen Wissen über die Verbindung zwischen Deannas Altern und Alkar kann Dr. Crusher leider wenig anfangen: Sie kann Deanna nur heilen, wenn Alkar die Verbindung abbricht. Das einzige, was außerdem eine Möglichkeit wäre, ist, Deanna zu töten und dann wieder zu beleben um die Verbindung zu trennen. Jedoch muss sie nach 30 Minuten wieder belebt werden, sonst können dauerhafte Gehirnschäden auftreten. Der Plan wird durchgeführt, gerade als Alkar die Verhandlungen zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht hat. Picard lässt ihn und seine Mitarbeiterin gegen seinen Willen an Bord beamen und auf die Krankenstation bringen, wo Dr. Crusher eben Deannas Todeszeitpunkt einträgt. Ein weiteres Mal geht er mit seiner neuen Begleiterin in sein Quartier um seine Emotionen auf sie zu übertragen. Die halbe Stunde ist beinahe verstrichen, als ihre Neurotransmitterwerte endlich wieder auf normal zurückgefallen sind. Als Deanna erfolgreich wiederbelebt ist, lässt Picard die Begleiterin des Vermittlers aus dem Quartier herausbeamen. So hat er keine Möglichkeit sich mit einer neuen Person zu Verbinden und aufgrund dessen schlagen seine Gefühle auf ihn um. In Sekunden altert er enorm und bricht an Altersschwäche tot zusammen, während Deanna beinahe genauso schnell wieder jung wird. Auch Alkars Begleiterin fühlt sich gut, er konnte die Verbindung mit ihr offensichtlich noch nicht ausreichend festigen, um ihr Schaden zuzufügen.

Zum Schluss geht Deanna abends zu Commander Riker, wo sie sich bei ihm bedankt, dass er sie in den letzten Tagen nicht aufgegeben hat.

Kritik

Folgt, sobald der Inhalt abrufbar ist.

Artikel geschrieben von Mirjam Siebholz (ms); aktualisiert am 09.11.2004 [10633 Aufrufe; 0 Kommentare]


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