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Episodeninhalt

In den Subraum entführt

Titelgrafik zur Episode

Vorherige Episode:
Besuch von der alten Enterprise
Nächste Episode:
Eine echte Q
Originaltitel:
Schisms
Regie:
Robert Wiemer
Story:
Drehbuch:
Brannon Braga, Jean Louise Matthias und Ron Wilkerson
Gaststars:
Lanei Chapman als Fähnrich Rager

Ken Thorley als Mott

Angelina Fiordellisi als Kaminer

Scott T. Trost als Lt. Shipley

Angelo McCabe als Crewmitglied

John Nelson als Techniker

Erstausstrahlung in Deutschland:
24.05.1994
Erstausstrahlung in den USA:
17.10.1992

Inhalt

Die "Enterprise" kartographiert die Armagosa-Diaspora, einen sehr dichten kugelförmigen Sternenscharm mit extrem großer Ausdehnung. Da man in den ersten drei Tagen nur ein Zehntel kartographiert hat, versucht Geordi, die Arbeit zu beschleunigen, in dem er Warpenergie in die Hauptdeflektoren leitet. Dies führt zu einer deutlich erhöhten Sensorenleistung. Riker, der in den letzten Tagen starke Schlafprobleme hat und mehr als übermüdet ist, schläft später am Tag während Datas Dichterlesung mit selbstgeschriebenen Gedichten ein. Er lässt sich von Dr. Crusher untersuchen, doch die kann keine physischen Ursachen finden, außer dass er sehr verspannt ist. Sie kann ihm nur altes Rezept von Picards Tante Adele empfehlen.

Während sich Geordi und Data über die Dichterlesung unterhalten, registrieren die internen Sensoren eine EPS-Explosion im Frachtraum 4. Beide begeben sich in Frachtraum vier, doch dort gibt es keine Anzeichen für eine Explosion, nur ein paar Arbeiter, denen nichts ungewöhnliches aufgefallen ist. Die Sensoren haben offensichtlich falschen Alarm gegeben. Völlig verblüfft berichtet Geordi Riker davon und dieser meint, es wäre wohl besser, am nächsten Morgen weiter zu machen. Riker holt sich kurz darauf eine heiße Milch, wie von "Tante Adele" empfohlen und geht zu Bett. Vorher bittet er noch Geordi, ihn am nächsten Morgen zu wecken, da er in den letzten Tagen öfters verschlafen hat. Als Geordi dies tut, hat Riker das Gefühl, gerade erst ins Bett gegangen zu sein.

Worf begibt sich zu Friseur Mott, da er gern seine Haare geschnitten haben möchte. Als Mott ihm jedoch mit der Schere vor dem Gesicht rumfummelt, packt Worf ihn am Arm, weil er einen Angriff befürchtet. Geordi und Data führen in der Zwischenzeit in Frachtraum 4 weitere Untersuchungen durch. Plötzlich fällt Geordis Visor kurzzeitig aus. Vorsichtshalber begibt er sich auf die Krankenstation, um sich untersuchen zu lassen. Doch Dr. Crusher kann bis auf eine kleine bakterielle Infektion nichts feststellen. Nach einer ausführlichen Untersuchung, kann Geordi seinen Dienst wieder antreten. Als er nach über eineinhalb Stunden den Frachtraum wieder betritt, hat Data die Untersuchungen nicht wesentlich vorangebracht. Datas interner Chronometer besagt, dass Geordi nur eine Minute und 15 Sekunden weg war. In Datas Erinnerung fehlen 90 Minuten. Bei ihren weiteren Untersuchungen entdecken beide Subraumpartikelemissionen in Frachtraum 4. Ein Schott leuchtet und flackert. Geordi berichtet davon Riker und erklärt, dass es ihm unverständlich ist. Er kann auch nicht mit Sicherheit sagen, ob dies eine Gefahr für das Schiff ist oder nicht.

Unterdessen hat Riker auf der Brücke einen merkwürdigen Vorfall. Er will die Steuerkonsole kurzzeitig übernehmen, doch das erinnert ihn an etwas, nur dass er nicht sagen kann, woran. Er weiß nur, dass es ihm Angst macht. Er bespricht dieses Erlebnis mit Troi. Diese erklärt, dass sie bereits ähnliche Berichte von drei weiteren Mitglieder der Crew bekommen hat. Da dies kein Zufall sein kann, treffen sich die Betroffenen in der Beobachtungslounge. Riker, Worf, Geordi und Fähnrich Rager können sich nach und nach an Dinge erinnern, die ihnen in den letzten Tagen passiert sein müssen. Riker schlägt vor, auf das Holodeck zu gehen, um die ganzen Dinge Gestalt annehmen zu lassen. Da sich alle an einen Tisch erinnern können, lässt Deanna den Computer zuerst einen solchen generieren. Nach einigen Modifikationen ist dieser auch der, an den sich alle erinnern können. Anschließend lassen sie noch eine Haltevorrichtung anbringen, die eine Person, die auf dem Tisch liegt, einzwängen könnte sowie einen Greifarm, an dessen Ende ein scherenartiges Instrument angebracht ist. Als man dem Computer dann noch befiehlt, laute klackernde Geräusche abzuspielen, sind sich alle einig, schon mal in so einem Raum gewesen zu sein. Bloß wann und wie sie dort hingekommen sind, wissen sie nicht. Sie berichten Picard davon, als festgestellt wird, dass zwei Crewmitglieder nicht an Bord sind. Der Computer kann nicht sagen, wie sie das Schiff verlassen haben und wo sie sich befinden. Geordi hat die Vermutung, dass es einen Zusammenhang zu den Tetrionspuren geben könnte, die er und Data in Frachtraum 4 entdeckt haben. Da sich Tetrionpartikel jedoch nicht zurückverfolgen lassen, lässt sich auf diese Weise jedoch nichts herausfinden. Dr. Crusher findet jedoch mittlerweile bei allen Entführten die gleiche bakterielle Infektion, wie bei Geordi. Als sie Riker untersucht, stellt sie fest, dass sein Arm vor kurzem komplett abgetrennt war und wieder anoperiert wurde. Irgendjemand experimentiert an der Crew herum, nur wer? Geordi glaubt, dass seine Sensorenmodifikation "jemandem" aufgefallen sein könnte, da die Reichweite der Sensoren immens erhöht worden war. Vielleicht sind so die Entführer auf die "Enterprise" aufmerksam geworden.

Dr. Crusher wird indes zum Quartier eines der entführten Mitglieder gerufen, wo jenes wieder aufgetaucht ist. Da sich aber das Blut des Lieutenants in ein flüssiges Polymer verwandelt hat, kann Dr. Crusher nichts mehr für ihn tun. Im Frachtraum 4 sind die Tetrionemissionen stärker geworden und bilden eine Bruchstelle zwischen Subraum und normalem Raum. Wenn diese Bruchstelle mit der gleichen Geschwindigkeit weiterwächst, wird die Situation in fünf bis sechs Stunden kritisch.

Data schlägt vor, einen Peilsender zu benutzen, um den genauen Standpunkt der Aliens herauszufinden. Riker, der in der vergangenen Nacht mehrmals entführt wurde, glaubt, dass das diese Nacht wieder der Fall sein wird. Er bietet an, sich einen solchen Peilsender zu implantieren. Zusätzlich verabreicht Dr. Crusher Riker noch ein Antisedativum, damit er wach bleibt und sich später erinnern kann. Riker geht früh zu Bett und es dauert nicht lange, als sich in seinem Quartier ein Spalt öffnet, in den er hineingezogen wird und wo er sich in einem dunklen Raum wiederfindet. Er liegt auf wieder auf dem Tisch. Auf einem anderen Tisch liegt Fähnrich Rager, um ihn herum befinden sich mehrere Aliens mit langen Mänteln und tiefen Kapuzen. Sie merken nicht, dass sich Riker nur schlafend stellt. Anscheinend bereiten sie einige Experimente vor.

Nachdem die Sensoren Rikers Verschwinden gemeldet haben, kann man auch den Peilsender lokalisieren. Die Bruchstelle hat mittlerweile ein bedrohliches Ausmaß angenommen und Picard gibt Befehl, einen Gravitonimpuls zu aktivieren, der die Bruchstelle schließen soll. Nachdem dieser begonnen hat, die Bruchstelle zu schließen, halten die Fremden mit verstärkten Tetrionimpulsen entgegen. Geordi bündelt die Gravitonenergie zu einzelnen Salven, was sie Bruchstelle wieder zum Schließen bringt.

Riker hat unterdessen bemerkt, dass die Fremden so beschäftigt sind, dass sie ihn ganz vergessen haben. Er springt von seinem Tisch, schnappt sich Fähnrich Rager und springt mit ihr durch den Spalt, der sich gleich darauf schließt. Beide landen in Frachtraum 4, wo Riker zusammen mit Data beobachtet, wie aus der Bruchstelle ein leuchtendes Wesen mit einem kleinen Schweif geflogen kommt und durch die Schiffshülle die "Enterprise" verlässt.

Nachdem wieder Normalität auf der "Enterprise" eingekehrt ist, wertet Geordi die Daten von Rikers Trikorder aus. Diese Subraumaliens basieren auf Solanagen und können im normalen Raum gar nicht existieren. Sie haben in ihrem Raum eine Blase aus normalem Raum geschaffen, um den Entführten am Leben zu halten, während in Frachtraum 4 eine Blase aus ihrem Raum besteht, damit sie einen Gegenbesuch abstatten können. Riker erklärt, dass das Verhalten der Aliens mehr als nur Neugierde gewesen ist, immerhin konnten er und Fähnrich Rager nur knapp entkommen, während Lieutenant Hegler tot ist.

Kritik

Folgt, sobald der Inhalt abrufbar ist.

Artikel geschrieben von Mirjam Siebholz (ms); aktualisiert am 09.11.2004 [10667 Aufrufe; 0 Kommentare]


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