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Episodeninhalt

Geheime Mission auf Celtris Drei, Teil 1

Titelgrafik zur Episode

Vorherige Episode:
Datas Hypothese
Nächste Episode:
Geheime Mission auf Celtris Drei, Teil 2
Originaltitel:
Chain of Command, Part 1
Regie:
Robert Sheerer
Story:
Drehbuch:
Ronald D. Moore, Frank Abatemarco
Gaststars:
Ronny Cox als Captain Edward Jellico

Natalija Nogulich als Vizeadmiral Nechayev

John Durbin als Gul Lemec

Lou Wagner als Solok

David Warner als Gul Madred

Erstausstrahlung in Deutschland:
31.05.1994
Erstausstrahlung in den USA:
12.12.1992

Inhalt

Die "Enterprise" trifft sich mit der USS Cairo nahe der cardassianischen Grenze und nimmt Vizeadmiral Nechayev vom Sternenflottenoberkommando an Bord. Die enthebt Captain Picard kurzerhand seines Kommandos und erklärt, dass er zusammen mit Worf und Dr. Crusher einen Geheimauftrag ausführen soll, für den er sofort das Training auf dem Holodeck beginnen muss. Picards Vertretung, Captain Edward Jellico, macht sich bereits von Anfang an bei der Crew unbeliebt, indem er beispielsweise die drei-Schichten-Rotation streicht und durch eine vier-Schichten-Rotation ersetzt. Geordi soll die Antriebseffizienz um 15% erhöhen und Deanna erhält den Befehl, zukünftig gefälligst in einer regulären Sternenflottenuniform zum Dienst zu erscheinen.

Picard, Dr. Crusher und Worf trainieren derweil auf dem Holodeck verschiedene Manöver. Jellico macht sich immer unbeliebter und Geordi bittet Riker, doch mit Picard darüber zu reden, immerhin wurde seine Arbeit verdoppelt, aber ein drittel seiner Ingenieurscrew wurde zur Sicherheit abkommandiert. Riker besucht Picard in seinem Quartier, doch dieser ist vom Training so sehr erschöpft, dass Riker schnell wieder geht.

Als die "Enterprise" die cardassianische Grenze erreicht, treffen sich Picard und Jellico ein letztes Mal, wo Jellico erklärt, dass er, obwohl absolute Funkstille befohlen wurde, für Picard immer einen Kanal offen lassen wird. Kurz darauf verlassen Picard, Worf und Dr. Crusher die "Enterprise" mit einem Shuttle. Erst jetzt kann Picard den beiden erklären, was los ist. Die Sternenflotte vermutet, dass die Cardassianer eine metagenetische Waffe entwickeln, die grob bezeichnet das biologische Äquivalent zu einer Atombombe ist, da die Viren, die sie genetisch erzeugt, sämtliche DNA auf einem Planeten zerstören können und sich danach selbst deaktivieren, um eine Besiedlung durch den Angreifer zu ermöglichen. Solche Waffen sind verboten und selbst die Romulaner halten sich an dieses Verbot. Da es eine solche Waffe auch sehr gefährlich macht, sie zu transportieren, ist es möglich, die Viren mit einer Subraumträgerwelle zu transportieren, was sicherer ist und den Vorteil hat, dass der Angegriffene nicht weiß, was auf ihn zukommt. Solche Theta-Band-Subraumemissionen wurden auf Celtris III geortet, einem Planeten auf cardassianischem Raum, nahe der Grenze zum Föderationsgebiet.

Picard wurde für diese Mission ausgewählt, weil auf der Stargazer, seinem ersten Raumschiff, Experimente mit Theta-Band-Emissionen gemacht wurden. Dr. Crusher soll eventuelle biologische Waffen vernichten und Worf soll auf sie beide aufpassen. Das ganze zusammengefasst bedeutet, sie sollen sich nach Celtris III begeben, dort nach einer metagenetischen Waffe oder nach Entwicklungsansätzen von metagenetischen Waffen suchen, diese außer Kraft setzen oder noch besser, diese zerstören. Um jedoch unerkannt auf Celtris III anzukommen, begeben sich die drei zu Solok, einem Ferengi, der als erfahrener Schmuggler eine Transportmöglichkeit für sie organisiert. Kurze Zeit später haben sie Celtris III auch schon erreicht, einen kargen Planeten, in dessen unterirdischen Höhlen die cardassianische Anlage vermutet wird. Sie erfassen die Theta-Band-Signale und folgen ihnen. Unterwegs müssen sie öfters den Kopf einziehen, um nicht mit Celtrisianischen Fledermäusen zusammenzustoßen.

In der Zwischenzeit trifft sich die "Enterprise" mit dem cardassianischen Schiff Reklar und seinem Commander Gul Lemec. Jellico möchte von Anfang an gern eine dominante Stellung vermitteln, weshalb er Gul Lemec eine ganze Stunde warten lässt, bevor er sich mit ihm trifft. Sie verhandeln über den Rückzug der Cardassianer aus dem umstrittenen Grenzgebiet . Da er die Cardassianer kennt, möchte Jellico die "Enterprise" jederzeit für den Kampf bereit halten. Deanna hat jedoch seine Fassade längst durchschaut. Er ist bei weitem nicht so stark, wie er sich gibt. Bei den Verhandlungen erklärt Gul Lemec, dass er sich nur so nah an der Grenze befindet, um den cardassianischen Raum zu schützen. Riker bemerkt, dass die Föderation sicherlich keinen Krieg beginnen wird. Gul Lemec erwidert, dass dies das ist, was Riker glaubt, aber Gerüchten zufolge soll eine kleine Gruppe der Föderation auf Celtris III gelandet sein.

Das Team auf Celtris III ist mittlerweile an seinem Ziel angelangt. Vor ihm liegen verschlossene und durch Sensoren gesicherte Türen. Worf gelingt es, die Sensoren zu deaktivieren. Das Team stürm den Raum, doch es erwartet sie etwas mit dem sie nicht gerechnet haben. Nämlich nichts. Der Raum ist leer. Picard erkennt sofort, dass es sich um eine Falle handelt, doch es ist bereits zu spät. Worf und Dr. Crusher können noch rechtzeitig entkommen, während Picard zurückbleibt und gefangen genommen wird. Auf der "Enterprise" empfängt Riker einige codierte Nachrichten, von denen eine besagt, dass die Theta-Band-Emissionen aufgehört haben.

Picard wird in einen Raum geführt, wo er auf einen älteren Cardassianer trifft, der sich als Gul Madred vorstellt. Dieser weiß sehr viel über Picard und seine Vergangenheit auf der Stargazer. Picard ist verwirrt und perplex zugleich. Gul Madred erklärt, dass sie das ganze für den Captain des Flaggschiffes der Föderation nicht hätten inszenieren können, wenn sie nicht wenigstens etwas über seine Vergangenheit wüssten. Picard ist noch mehr verwirrt und fragt, ob sie das nur getan hätten, um ihn hierher zu bringen. Daraufhin erwidert Gul Madred, dass Picard in diesem Raum nicht die Fragen stellt, sondern er. Picard muss antworten und wenn er mit den Antworten nicht zufrieden ist, wird Picard sterben.

Kritik

Folgt, sobald der Inhalt abrufbar ist.

Artikel geschrieben von Mirjam Siebholz (ms); aktualisiert am 24.04.2005 [10709 Aufrufe; 0 Kommentare]


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