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Episodeninhalt

Geheime Mission auf Celtris Drei, Teil 2

Titelgrafik zur Episode

Vorherige Episode:
Geheime Mission auf Celtris Drei, Teil 1
Nächste Episode:
Das Schiff in der Flasche
Originaltitel:
Chain of Command, Part 2
Regie:
Robert Sheerer
Story:
Drehbuch:
Ronald D. Moore, Frank Abatemarco
Gaststars:
Ronny Cox als Captain Edward Jellico

Natalija Nogulich als Vizeadmiral Nechayev

John Durbin als Gul Lemec

Lou Wagner als Solok

David Warner als Gul Madred

Erstausstrahlung in Deutschland:
01.06.1994
Erstausstrahlung in den USA:
19.12.1992

Inhalt

Picard, der unter Drogen gesetzt wurde, wird von Gul Madred verhört. Er beantwortet alle Fragen, so gut er kann, nennt sogar die Namen von Worf und Dr. Crusher, aber als Gul Madred die Verteidigungspläne der Föderation für Minos Korva wissen will, erklärt Picard, dass er die Pläne nicht kennt. Madred lässt die Dosis erhöhen und beginnt von vorn.

Auf der "Enterprise" gehen die Verhandlungen mit den Cardassianern währenddessen weiter. Captain Jellico fragt Gul Lemec, welchen Beweis er denn für Picards geheime Mission hätte und Lemec erklärt, dass die Cardassianer Picard selbst in ihrer Gewalt haben. Nachdem Lemec den Verhandlungsraum verlassen hat, macht sich Riker mit einem Shuttle auf in der Hoffnung, am vereinbarten Treffpunkt das Team zu finden. Doch er kehrt nur mit Worf und Dr. Crusher zurück. Beide berichten von der Falle, die ihnen gestellt wurde. Somit hat Gul Lemec recht gehabt, Picard ist in der Gewalt der Cardassianer.

Picard wird in der Zwischenzeit weiterhin verhört. Gul Madred gibt sich großzügig und lässt Picards Fesseln entfernen. Er versucht es auf diplomatische Art und unterhält sich mit Picard über cardassianische Archäologie und über die Geschichte Cardassias. Er versucht die Militärherrschaft und die Kriege zu rechtfertigen, aber er hat keinen Erfolg. Daraufhin schnappt er sich ein Messer und zerschneidet Picards Kleider, lässt ihn an den Händen fesseln und daran aufhängen. Am nächsten Morgen erscheint Gul Madred und bemerkt zynisch, dass er glaubt, Picard habe gut geschlafen. Um ihn noch mehr zu quälen trinkt er Picards Wasser vor seinen Augen. Danach beginnt das Verhör erneut und Gul Madred erklärt, dass er Picard glaubt, dass dieser nichts von den Verteidigungsplänen für Minos Korvas weiß. Stattdessen schaltet Madred vier Lampen an und fragt, wieviele Lampen Picard sieht. Vier! Madred lenkt Picards Aufmerksamkeit auf ein Gerät, das in seinem Körper implantiert wurde und ihn, Gul Madred, dadurch in die Lage versetzt, Picard an egal welcher Stelle seines Körpers unbändige Schmerzen zuzufügen. Er fragt erneut, wieviele Lampen Picard sieht. Vier! Madred aktiviert das Gerät, woraufhin sich Picards Körper unter starken Schmerzen windet.

Auf der "Enterprise" wird das Verhör Jellico, Troi und Riker gezeigt. Picard wird nicht durch das Seldonis-IV-Abkommen geschützt sein, solange er kein offizieller Kriegsgefangener ist. Die einzige Möglichkeit, ihn zu einem Kriegsgefangenen zu machen, besteht darin, dass die Föderation zugibt, dass Picard auf ihren Befehl hin gehandelt hat. Sollte die Föderation dies leugnen, würde man Picard weiterhin wie einen Terroristen behandeln und ihn hinrichten. Jellico, der keinesfalls in der Lage ist, eine solche Erklärung abzugeben, erklärt, dass er dies erst mit seinen Vorgesetzten abklären muss, woraufhin er nach der Verhandlung mit Riker aneinander gerät. Der sieht es nicht ein, dass Picard geopfert werden soll. Er findet, dass es Picards Leben wert ist, dass Jellico diese Erklärung im Namen der Föderation abgibt. Jellico suspendiert ihn vom Dienst.

Zusammen mit Geordi und Data, der jetzt der erste Offizier ist, schlussfolgert Jellico, dass die ganze Sache mit den Theta-Band-Emissionen ein abgekartetes Spiel ist, um Picard in die Finger zu bekommen. Er ist einer von drei Föderationscaptains, die mit Theta-Band-Emissionen Erfahrungen hat. Die "Enterprise" ist das Kommandoschiff in diesem Sektor und Picard ist ihr Captain. Dadurch kennt er die Verteidigungspläne der Föderation, sollte es einen Angriff von Seiten der Cardassianer geben. Jellico glaubt, dass die Cardassianer von Picard die Verteidigungspläne erfahren wollen, da sie einen Angriff planen. Er befiehlt Geordi, Gul Lemecs Schiff zu scannen. Geordis Scans ergeben, dass die Reklar kürzlich im McAllister-Nebel gewesen sein könnte, da er an ihrer Hülle ein molekulares Dispersionsfeld entdeckt hat. In diesem Nebel, der sich in der Nähe des Minos-Korva-Systems befindet, kann man kein Schiff so einfach orten. Jellico, der glaubt, dass sich die cardassianische Flotte dort versteckt hält, lässt Kurs setzen.

Währenddessen erklärt Madred, dass Picard zu willensstark ist und er aus ihm nichts herausbekommen kann. Er kann gehen. Picard erhebt sich und schleppt sich zu der geöffneten Tür, nur im Madred hinter sich sagen zu hören, dass er die nötigen Informationen von der Menschenfrau bekommen wird. Picard dreht sich herum und Madred erklärt, dass Dr. Crusher und Worf ebenfalls gefangen genommen wurden. Worf wurde getötet. Und da Picard sich so stur stellt und keine Informationen herausrücken will, dann müssen sie es eben von Dr. Crusher holen. Picard geht zurück zum Stuhl und setzt sich. Er erklärt, er würde bleiben. Er will nicht, dass Dr. Crusher diese Verhörpraktiken ertragen muss.

Als sich die "Enterprise" dem Nebel nähert, erklärt Jellico, dass er die cardassianische Flotte treffen will, bevor sie den Nebel verlässt. Er befiehlt Worf, 500 Antimaterieminen vorzubereiten und Geordi, ein Shuttle so zu modifizieren, dass es der unwirtlichen Umgebung des Nebels stand hält. Riker soll das Shuttle fliegen, auch wenn Jellico und Riker sich nicht ausstehen können, ist Riker doch der beste Pilot an Bord. Er soll das Shuttle in den Nebel fliegen und an den cardassianischen Schiffen die Minen postieren.

Picard frühstückt unterdessen zusammen mit Madred. Sie unterhalten sich über Madreds Kindheit, der von älteren Jungen immer unterdrückt wurde. Picard erwidert, dass er, wenn er Madred anschaut, keinen mächtigen Cardassianer sieht sondern nur einen kleinen schwachen sechsjährigen Jungen, der ihm nichts anhaben kann. Das versetzt Madred in rasende Wut. Picard macht sich weiterhin über ihn lustig und Madreds Wut wird immer größer. Er aktiviert das implantierte Gerät in Picards Körper und stellt es auf die höchste Stufe. Bevor Picard unter den Schmerzen zusammenbricht, schreit er, dass Madred für ihn ein sechsjährigern Junge ist, der ihn nicht verletzen kann.

Riker fliegt zusammen mit Geordi in den Nebel, wo sie die Minen an den cardassianischen Schiffen platzieren. Nach ihrer Rückkehr kontaktiert Jellico Gul Lemec und verlangt den sofortigen Rückzug der Cardassianer und die Freilassung Picards. Als er nur zu Demonstrationszwecken eine der Minen explodieren lässt, stimmen die Cardassianer zu. Madred möchte Picard jedoch nicht einfach so gehen lassen. Er erklärt, dass Picard für immer ein Gefangener der Cardassianer sein wird. Die "Enterprise" ist zerstört, der Angriff gewonnen. Doch Picard kann trotzdem ein Leben in Luxus und Anerkennung führen. Er muss nur eine Frage beantworten. Wieviele Lichter er sieht. Picard überlegt lange. Madred drängt ihn, zu antworten bevor es zu spät ist, als zwei Cardassianer hereinkommen, einer von ihnen Gul Lemec. Dieser fragt, wieso Picard noch nicht für seine Rückkehr zur "Enterprise" vorbereitet ist. Er bitte Picard, mit den Wachen zu gehen und sich frisch zu machen. Der Captain steht auf, schaut Madred an und brüllt letzter Kraft, dass er vier Lichter sieht.

Zurück auf der "Enterprise" übernimmt Picard wieder das Kommando und Jellico verabschiedet sich. Danach übergibt Picard Riker die Brücke und zieht sich mit Deanna Troi in seinen Bereitschaftsraum zurück. Er erklärt ihr, dass er von Madred vor die Wahl gestellt wurde, ein Leben in Luxus zu führen oder noch mehr Qualen zu erleiden. Alles, was er dafür hätte tun müssen, war zu sagen, dass er fünf Lichter sieht. Deanna erwidert, dass er es doch nicht gesagt hat, aber Picard meint, nein, das habe er nicht, aber das schlimmste an der ganzen Sache war, dass er am Ende wirklich geglaubt hat, fünf Lichter zu sehen.

Kritik

Folgt, sobald der Inhalt abrufbar ist.

Artikel geschrieben von Mirjam Siebholz (ms); aktualisiert am 24.04.2005 [10394 Aufrufe; 0 Kommentare]


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