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Episodeninhalt

Angriffsziel Erde

Titelgrafik zur Episode

Vorherige Episode:
In den Händen der Borg
Nächste Episode:
Familienbegegnung
Originaltitel:
Family
Regie:
Cliff Bole
Story:
Drehbuch:
Michael Piller
Gaststars:
Whoopi Goldberg als Guinan

Elizabeth Dennehy als Cmdr. Shelby

George Murdock als Admiral Hanson

Erstausstrahlung in Deutschland:
12.08.1993
Erstausstrahlung in den USA:
24.09.1990

Inhalt

Die "Enterprise" ist mit dem Borgschiff konfrontiert. Riker versucht es mit einem Direktangriff, der jedoch von den Borg vereitelt wird, da diese jetzt über Picards Erfahrungen verfügen. Die "Enterprise" wird beschädigt und muss repariert werden. Der Borgkubus kann deshalb nicht länger aufgehalten werden, so dass die Borg weiter in Richtung Erde fliegen. Doch die "Enterprise" hat es immerhin geschafft die Borg solange aufzuhalten, dass die Sternenflotte bei Wolf 359 40 Schiffe zur Verteidigung zusammenziehen konnte. Auch Schiffe des klingonischen Reiches nehmen an der Schlacht teil. Riker erhält das vorläufige Kommando über die "Enterprise". Um nicht die gesamte Rangordnung an Bord des Schiffes durcheinander zu bringen, befördert Riker Lt. Cmdr. Shelby zum ersten Offizier.

Nach Beendigung der Reparaturen fliegt die "Enterprise" zum Ort der Schlacht. Doch sie kommt zu spät. Die gesamte Flotte besteht nur noch aus Trümmern, unter anderem wurde die U.S.S. Melbourne zerstört, dass Schiff, auf das Riker versetzt werden sollte. Der Borgkubus fliegt weiter in Richtung Erde. Die "Enterprise" nimmt die Verfolgung wieder auf. Jedoch ist die Crew ratlos und weis nicht, was sie noch tun kann, um die Borg zu schädigen oder sie zumindest aufzuhalten. Eine Möglichkeit wären Naniten die verheerende Schäden anrichten würden, doch das würde bis zu drei Wochen in Anspruch nehmen. Diese Zeit steht der "Enterprise" jedoch nicht zur Verfügung.

Also greift Riker auf einen Plan zurück und lässt die Unterkassensektion zur Abtrennung vorbereiten. Da Picard diesen Plan aber kennt, sind die Borg vorbereitet. Es kommt zu einem Gespräch zwischen Locutus und Riker, während dem O'Brien es schafft, die Position des jetzigen Borg bis auf 30 Meter genau im Kubus zu bestimmen. Durch taktisches Geschick schafft es Riker das Borgschiff zu verlangsamen. Locutus stellt erneut die Forderung nach der Einstellung der Feindseeligkeiten. Doch Riker geht nicht darauf ein. Er lässt die Untertassensektion unter dem Kommando von Shelby abtrennen und greift den Kubus mit der Kampfsektion an. Die Borg halten sich an ihr übliches Schema und ignorieren die Untertassensektion, die keine Gefahr für sie darstellt. Während des Kampfes verlassen Worf und Data die "Enterprise" an Bord eines Shuttels und durchdringen den Schutzschild der Borg. Sie beamen sich auf den Kubus, lokalisieren und betäuben Locutus und kehren mit ihm zur Kampfsektion zurück.

Die Borg brechen den Kampf ab und fliegen weiter auf ihrem Kurs in Richtung Erde. Die Untertassensektion wird wieder angekoppelt und die Verfolgung fortgesetzt.

Als Locutus an Bord der "Enterprise" sagt, dass die Entführung sinnlos ist, er jedoch ohne Widerstand zu leisten an Bord bleiben wird, bemerken Data und Dr. Crusher ein interaktives Signal. Das Signal ist für den ständigen Kontakt des Kollektives zu den einzelnen Dronen zuständig. Das bezieht also auch Locutus mit ein. Crusher warnt davor, dass Locutus sterben könnte, wenn er von dem Signal getrennt werden würde. Data stellt eine Neuralverbindung her, während sich die "Enterprise" dem Sonnensystem nähert. Data will damit die Hyperraumsignale untersuchen.

Die "Enterprise" holt langsam auf den Kubus auf. Dieser hat bereits die Erde erreicht, doch das Schiff der Sternenflotte ist nur wenige Minuten hinter ihm. Während Riker den Befehl gibt mit allen Waffen auf die Borg zu feuern erkundet Data die hierarchische Struktur der Borg. Er versucht den Befehl zur Deaktivierung der Waffen einzugeben, doch dieser ist durch ein Passwort geschützt. Auf einmal sagt Locutus mehrfach das Wort "Schlaf". Conselour Troi spürt, dass nicht der Borg Locutus, sondern Picard war, der dies äußerte.

Als die "Enterprise" erneut vom Traktorstrahl erfasst wird, die Schilde brechen zusammen und das Schiff wird erneut beschädigt. Gerade als Riker den Befehl geben will, dass das Schiff auf Warp gehen soll, bittet ihn Data um etwas mehr Zeit. Unmittelbar darauf deaktivieren sich alle Waffen im Kubus. Durch ein ungeschütztes Unterprogramm konnte Data die Borg glauben machen, dass sie Zeit zum regenerieren hätten. Um es unkompliziert zu sagen: Die Borg schlafen. Shelby ist misstrauisch und beamt sich auf den Kubus. An Bord des Schiffes stellt Sie eine Rückkopplung in der Energieversorgung fest, die einem Selbstzerstörungsmechanismus gleicht. Nun hat Riker zwei Möglichkeiten zur Wahl:

1. Er lässt die Selbstzerstörungssequenz laufen und riskiert den Verlust von Picard, sowie die fehlende Möglichkeit die Borg zu untersuchen.

2. Er befiehlt Data das Programm zu unterbrechen, was aber dazu führen könnte, dass die Borg erneut angreifen und zur Erde vordringen könnten.

Er entscheidet sich für das für ihn einzig vernünftige: Das Außenteam wird zurück gebeamt und die Selbstzerstörung geht weiter. Kurz darauf explodiert der Kubus und der Angriff wurde vereiltet.

Der Captain überlebt das Trennen der Hyperraumverbindung und seine Zellen beginnen sich zu regenerieren. Seiner Gesundung steht nichts im Wege. Die Reparaturen der "Enterprise" werden jedoch fünf bis sechs Wochen dauern.

Die Förderationsflotte hingegen wird erst wieder in einem Jahr die volle Stärke erreichen. Shelby spricht mit Riker und sagt ihm, dass er es sich aussuchen könne, auf welchem Schiff er dienen wolle. Doch Riker wird die "Enterprise" nicht so schnell verlassen und meint, dass er diese Entscheidung selbst treffen muss.

Kritik

Folgt, sobald der Inhalt abrufbar ist.

Artikel geschrieben von Mirjam Siebholz (ms); aktualisiert am 10.11.2004 [10813 Aufrufe; 0 Kommentare]


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