Inhalt
Botschafterin K'Ehleyr nimmt an Bord eines klingonischen Schlachtkreuzers Kontakt zur "Enterprise" auf. Sie erklärt, dass sie ihn in einer dringenden Angelegenheit sprechen muss und die Klingonen gehen auf Abfangkurs. Worf geht in den Transporterraum um sie abzuholen und zum Captain zu bringen. Es wartet eine überraschung auf ihn: K'Ehleyr hat einen Jungen dabei. Es ist Alexander, der Sohn von ihr und Worf, der von diesem bisher nichts wusste.
Der Captain erfährt von K'Ehleyr, dass K'mpec im Sterben liegt. K'mpec ist der Führer des klingonischen Imperiums, der bisher vermeiden konnte, dass es im klingonischen Imperium zu einem Bürgerkrieg kommt. Er ist an Bord des Kreuzers. Als Picard erfährt, dass K'mpec ihn sprechen möchte, beamt er sofort hinüber. Der klingonische Führer erklärt Picard dass er vergiftet wurde und nur zwei Leute in Frage kommen: Duras und Gowron. Duras ist der Klingone, der für die Entehrung Worfs verantwortlich ist. Gowron will genauso wie Duras die Macht übernehmen. Picard soll für K'mpec die Nachfolgezeremonie leiten und den Täter herausfinden. Ein Klingone, der einen anderen so hinterrücks ermordet ist kein Klingone und besitzt keine Ehre. Die Kontrahenten sind informiert und auf dem Weg. Picard hat also keine andere Wahl und ist anwesend als K'mpec stirbt.
Kurze Zeit später kommen die beiden Anwärter an Bord je eines Bird of Prey an. In einem Ritual wird bewiesen, dass K'mpec wirklich tot ist. Direkt nach der Zeremonie explodiert eine Bombe und zwei Klingonen werden dabei getötet. K'Ehleyr hilft Picard bei der Vorbereitung des Nachfolgeritus', während die Crew der "Enterprise" die Bombe untersucht. Geordi und Dr. Chrusher versuchen mehr über die Bombe herauszufinden. Nebenbei schaffen es K'Ehleyr und Picard das Ritual auf altmodische Weise hinauszuzögern.
Das Bat'leth ist die traditionelle Waffen eines klingonischen Kriegers. Das von Worf befindet sich seit zehn Generationen im Familienbesitz und wurde von seinem Vater an Worf weitergereicht. Als Worf es nun Alexander zeigt, zeigt der sich uninteressiert, was Worf enttäuscht. Kurz darauf kommt es zum Streit zwischen Worf und K'Ehleyr, weil er Alexander nicht als seinen Sohn anerkennen kann, da Alexander sonst seine Entehrung ertragen müsste. Doch K'Ehleyr geht es allein um das Wohl des Jungen. Ihr sind die klingonischen Rituale egal, da sowohl sie als auch Worf unter Menschen leben.
Währenddessen konnte Geordi ermitteln, dass die Bombe einen Molekularzerfallszünder ausgestattet war, die einzig und allein die Romulaner verwenden.
Derjenige, Gowron oder Duras, der mit den Romulanern einen Pakt geschlossen hat, darf auf keinen Fall die Macht im klingonischen Reich erhalten, weil sonst das Kräftegleichgewicht im Quadranten erheblich gestört wäre.
Obwohl Picard die Kontrahenten mit diesem Wissen konfrontiert, gibt sich keiner der beiden als Täter zu erkennen. Unterdessen versucht K'Ehleyr zu erfahren, was sich auf Qo'noS zugetragen hat, dass Worf entehrt wurde und er diese Entehrung ohne weiteres erträgt. Doch weder Worf noch Picard erzählen etwas.
Es stellt sich heraus, dass einer von Duras' Leuten die Bombe im Arm eingepflanzt hatte. Als K'Ehleyr Einsicht in Duras' Unterlagen im klingonischen Zentralregister nimmt und dieser es herausfindet, will er sie zur Rede stellen. Doch K'Ehleyr hat die Zusammenhänge für sich selbst längst geklärt: Duras hat einen Pakt mit den Romulanern und K'mpec hinterrücks ermordet. Sie konfrontiert ihn mit diesen Tatsachen.
Als Worf und Alexander kurz darauf das Quartier betreten, liegt K'Ehleyr blutüberströmt am Boden. Sie kann Worf gerade noch mitteilen, dass es Duras war. Dann stirbt sie. Nach dem rituellen Ausstoß eines Todesschreis gibt Worf Alexander zu verstehen, dass er die Leiche genau betrachten soll. Während Dr. Crusher nur noch K'Ehleyrs Tod feststellen kann, stürmt Worf aus dem Raum.
Er entledigt sich seines Kommunikators und seiner Schärpe und beamt sich mit seinem Bat'leth auf Duras' Schiff. Dort fordert er den Mörder zum Duell heraus. Das kann er trotz seiner Entehrung, da K'Ehleyr seine Gefährtin war. Während die beiden kämpfen erklärt Duras Worf, dass er als einziger die Unschuld von Worfs Vater beweisen kann. Doch das ist Worf in diesem Augenblick egal. Er schlägt Duras nieder und tötet ihn.
Picard ist enttäuscht von Worfs Verhalten, obwohl dieser nach seinem klingonischen Recht gehandelt hat. Dennoch ist er erfreut als Worf ihm mitteilt, dass er den Dienst nicht quittieren würde und erklärt die Sache mit einem Tadel in Worfs Dienstakte für erledigt.
Worf entschließt sich nun doch Alexander als seinen Sohn anzuerkennen und schickt ihn zu seinen eigenen Pflegeeltern auf der Erde, wo sein Sohn aufwachsen soll.
Kritik
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Artikel geschrieben von Mirjam Siebholz (ms); aktualisiert am 10.11.2004 [10635 Aufrufe; 0 Kommentare]