Inhalt
Riker feiert an Bord der "Enterprise" seinen Geburtstag, während das Schiff am Rande der neutralen Zone Sicherheitsuntersuchungen durchführt. Auf einmal werden merkwürdige Signale von Alpha Onias II empfangen. Der Planet ist unwirtlich und eigentlich nicht bewohnt, doch trotzdem scannt jemand die "Enterprise". Riker, Geordi und Worf bilden ein Außenteam um die Sache zu untersuchen. An der Quelle der Signale ist jedoch nichts ungewöhnliches zu entdecken. Als es zum Rücktransport wegen ansteigender Gase kommen soll, wird das Team nicht richtig erfasst und Riker wird bewusstlos.
Beim Erwachen befindet er sich 16 Jahre in der Zukunft an Bord der "Enterprise". Er ist seit neun Jahren Kommandant des Schiffes, kann sich aber an die letzten 16 Jahre nicht mehr erinnern. Dr. Crusher erklärt ihm, dass er damals mit einem alterianischen Retrovirus infiziert. Dieser löscht bei seinem ausbrechen alle Erinnerungen seit der Identifizierung aus und in den meisten Fällen kommen die Erinnerungen auch nie wieder.
Als Riker auf die Brücke kommt werden ihm noch mehr Tatsachen geschildert: es ist sein Verdienst, dass es zu einem Friedensvertrag mit den den Romulanern kommen wird. Botschafter Tomalak kommt an Bord und wird von Admiral Picard begleitet. Es müssen nur noch wenige Details geklärt werden.
Kurz darauf gibt es eine weitere überraschung: Riker hat einen Sohn, Jean-Luc. Dessen Mutter, Rikers Frau, kam vor zwei Jahren bei einem Unfall mit einem Shuttle ums Leben. Er solle sich gut um seinen Sohn kümmern, teilt ihm Troi mit, da dieser jetzt nicht auch noch das Gefühl verkraften könnte, seinen Vater zu verlieren. Riker versucht herauszufinden, wie seine Frau aussah, doch es gibt Probleme mit dem Computer. Geordi verspricht, sie schnellstens zu beheben.
Riker setzt die Verhandlungen fort, obwohl ihm die ganze Situation ungewohnt ist. Nebenbei nimmt er sich auch Zeit für seinen Sohn. Als er sich später endlich die Aufzeichnungen seiner Frau anschaut, durchschaut er die Situation. Er kehrt auf die Brücke zurück und erkundigt sich zunächst bei Geordi nach den Computerproblemen. Anschließend fragt er Data, wie weit es zu dem Außenposten 23 sei, woraufhin dieser ins Stocken gerät und nebenbei ein Wort abkürzt, was dem Androiden eigentlich nicht hätte passieren dürfen. Als 'Botschafter' Tomalak schließlich auch noch die Brücke betritt, reicht es Riker: er meint, dass die Scharade vorbei sei und er das Spiel durchschaut hätte. Tomalak gibt einen Befehl und Riker befindet sich auf einmal auf einem riesigen romulanischen Holodeck wieder. Tomalak erklärt, dass er von Riker Informationen haben wollte. Das kommt Riker seltsam vor, da viele Aspekte in der Simulation auf Erinnerungen basierten, die nur er kennt. Tomalak ist neugierig, wie Riker das ganze durchschauen konnte und Riker erklärt ihm, dass seine 'Frau' eine Holodeck-Figur aus einem speziellen Programm war und die Sache deshalb nicht real hätte sein können.
Riker wird eingesperrt und trifft auf 'Jean-Luc'. Dessen Aussehen wurde verwendet um das Programm zu erweitern. Er wohnte früher mit seinen Eltern in einer Forschungsstation auf Meridian IV. Doch bei einem überfall der Romulaner wurden er von ihnen getrennt. Sein richtiger Name ist Ethan. Doch Riker ist immer noch skeptisch. Er kann sich an keine Außenstation erinnern, die so dicht an der Grenze zum romulanischen Reich liegt. Als Tomalak zurückkommt, möchte er von Riker Informationen über den Außenposten 23. Jedoch schaffen Ethan und er es gemeinsam in ein System von Gängen zu fliehen, in denen sich der Junge auskennt. Er hielt sich dort angeblich über mehrere Wochen versteckt und sie konnten ihn nur schnappen, als er wegen Hungers herauskam. Riker bedrängt den Jungen und erklärt ihm, dass es Ungereimtheiten in seiner Geschichte gibt. Auf einmal tauchen Romulaner auf. Riker hat wiederum genug, denn Ethan hatte behauptet, in den Gängen sei man unauffindbar. wiederum fordert er, dass die Scharade beendet werden solle.
Riker sieht die Romulaner verschwinden und befindet sich wieder in der Höhle, in der er bewusstlos geworden war. Der Junge ist jedoch geblieben. Seine Eltern und er waren verfolgt worden und seine Mutter lies ihn hier mit einem Gedankenscanner und einer Art Holodeck zurück. Er sollte sich eine Welt nach seinen Wünschen erschaffen. Doch der Junge fühlte sich immer einsamer bis er die "Enterprise" entdeckte. Als das Außenteam herunterbeamte beschloss er, dass Riker bleiben sollte um ihm Gesellschaft zu leisten. Sein richtiger Name ist Barash und als er die immer noch vorhandene Holo-Hülle fallen lässt, sieht man ihm auch an, dass er außerirdisch ist. Riker sagt ihm, dass er auf der "Enterprise" neue Freunde finden könnte und die beiden beamen sich an Bord.
Kritik
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Artikel geschrieben von Mirjam Siebholz (ms); aktualisiert am 10.11.2004 [10631 Aufrufe; 0 Kommentare]