Inhalt
Wesley Crusher ist überglücklich als er von Picard erfährt, dass im diesjährigen Kurs der Sternenflottenakademie ein Platz frei geworden ist. Um ihm noch etwas über Diplomatie beizubringen, nimmt Picard Wesley mit auf eine Diplomatische Mission auf Pentarus V. Es geht um einen Streit zwischen Bergleuten. Während der Missions-Vorbereitungen erhält die "Enterprise" einen Notruf. Die Präsidentin von Gamelan V berichtet, dass sich ein unbekanntes Schiff im Orbit befindet und sich seitdem die Strahlungsintensität rapide erhöht hat. Es gibt keine anderen Schiffe, die rechtzeitig da sein könnten. Deshalb entschließt sich Picard mit Wesley in dem Shuttle vom Bergarbeiter Dirgo nach Pentaurus zu fliegen und Riker das Kommando über die andere Mission zu geben.
Doch bald nach dem Start des Shuttles gibt es Probleme. Erst fällt ein Triebwerk aus, dann versagt die Navigation und das Schiff lässt sich kaum noch steuern. Es steht fest, dass sie eine Notlandung machen müssen. Die einzige Möglichkeit besteht auf einem nahen Mond der Klasse M. Dort herrschen jedoch Temperaturen von rund 50C. Man kann auch keinen Notruf senden, da nun auch die Kommunikation ausgefallen ist.
Die Notlandung überstehen alle drei unverletzt und Picard bestimmt, sich in die Berge zurückzuziehen, da es bei dem Wrack keinerlei Schutz gibt. Der Nachteil ist, dass sie weder Wasser noch Nahrung mit sich führen.
Währenddessen kommt die "Enterprise" bei Gamelan V an. Das Schiff mit der hohen Strahlenintensität ist anscheint ein außer Kontrolle geratener Mülltransporter, wie Data äußert. Die Besatzung hat ihn wohl verlassen. Da erhält die "Enterprise" die Nachricht, dass Captain Picard samt Shuttle nicht am Bestimmungsort eingetroffen ist. Riker mahnt zu Eile, damit man eine Suchaktion starten kann. Da der Traktorstrahl nur bedingt einsatzfähig ist, lässt Geordi Zusatztriebwerke an dem Frachter anbringen. Der Plan besteht darin, das Schiff in die nächste Sonne zu befördern.
Picard, Wesley und Dirgo ziehen sich in den Bergen in eine Höhle zurück. Dort befindet sich eine Wasserquelle. Diese ist jedoch durch eine Art Energiefeld geschützt, dass sich bei Annäherung aktiviert. Wesley ortet außerdem eine seltsame Energieanzeige. Dirgo schießt mit einem Phaser auf die Wand. Darauf steigt die Anzeige auf dem Trikorder in die Höhe und ein merkwürdiges, halbdurchsichtiges Energiewesen erscheint. Es entreißt Dirgo den Phaser und löst einen Steinschlag aus. Wesley steht genau unter den herabfallenden Steinen. Picard analysiert die Situation rechtzeitig und stößt ihn zur Seite, wobei er aber nun getroffen wird. Der Captain ist schwer verletzt und hat neben einigen Brüchen und Platzwunden innere Blutungen, wie Wesley mit dem Trikorder feststellen kann. Jedoch kann er nichts unternehmen.
Riker gibt den Startbefehl, sobald Geordi die Treibwerke angebracht hat. Jedoch löst sich eines der zusätzlichen Triebwerke und der Traktorstrahl muss doch eingesetzt werden und es lässt sich nur noch halbe Impulsgeschwindigkeit erreichen. Das größte Problem ist der Asteroidengürtel zwischen dem Frachter und der Sonne. Dort hindurch muss die "Enterprise" den Frachter manövrieren, bevor sie ihn in Richtung Sonne stoßen kann. Durch Modifikationen des Traktorstrahls schafft es Geordi, dass dieser auch bei einer höheren Geschwindigkeit stabil bleibt.
Währenddessen kommt in es in der Höhle auf dem Mond zum Streit. Wesley analysiert noch immer die Daten des Trikorders, während Dirgo darauf besteht zu handeln. Dieser richtet seinen Phaser auf die Quelle. Widerwillig legt Wesley seinen Phaser auf einen kleinen Steinvorsprung und stellt ihn auf Autofeuer. Als beide Waffen aktiviert ist erscheint wieder das Wesen. Wesley denkt, dass es sich um eine Art Wächter des Wassers handeln könnte. Zunächst zerstört das Wesen Wesleys Phaser. Zum Glück hatte sich der Junge rechtzeitig zurückgezogen. Dann geht der "Wächter" auf Dirgo los, der seine Waffe in der Hand behalten hatte. Das Wesen schließt Dirgo in einen Mantel aus Seleniumfasern ein, woraufhin dieser stirbt.
Die "Enterprise" schafft es mit der erhöhten Geschwindigkeit gerade noch rechtzeitig mit dem Frachter den Asteroidengürtel zu durchqueren und sich in sichere Entfernung zu begeben bevor die Strahlung für die Besatzung tödlich geworden wäre. Danach befiehlt Riker sofort einen Kurs nach Pentaurus. Bisher verlief die Suche nach dem Captain erfolglos und die "Enterprise" will sich beteiligen.
Captain Picard liegt mittlerweile im Sterben. Es ist sehr heiß und er hat nichts zu trinken. Doch Wesley hat auf einmal einen Geistesblitz und mithilfe des Tricorders und des Phasers schafft er es den Wächter zu überlisten. Er erreicht das ersehnte Wasser und versorgt den Captain. Danach schläft er ein.
Als er wieder erwacht hat ein Außenteam die Vermissten gefunden, unter anderem seine Mutter. Der Captain kann in Sicherheit gebracht werden.
Picard ist gerade noch bei Bewusstsein und verabschiedet sich schon einmal von Wesley, der jetzt bald auf die Akademie gehen wird.
Kritik
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Artikel geschrieben von Mirjam Siebholz (ms); aktualisiert am 10.11.2004 [10665 Aufrufe; 0 Kommentare]