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Episodeninhalt

Das Standgericht

Titelgrafik zur Episode

Vorherige Episode:
Gefangen in der Vergangenheit
Nächste Episode:
Die Auflösung
Originaltitel:
The Drumhead
Regie:
Jonathan Frakes
Story:
Drehbuch:
Jeri Taylor
Gaststars:
Jean Simmons als Admiral Satie

Bruce French als Sabin

Spencer Garrett als Simon Tarsis

Earl Billings als Starfleet Admiral

Henry Woronicz als J'Dan

Ann Shea als Nellen

Erstausstrahlung in Deutschland:
17.03.1994
Erstausstrahlung in den USA:
29.04.1991

Inhalt

Eine Explosion an Bord der "Enterprise" führt zu einer Untersuchung, da Sabotage am Warptriebwerk als Ursache vermutet wird.

Der Verdacht fällt schnell auf den klingonischen Exobiologen J'dan, der im Zuge eines Austauschprogramms an Bord der "Enterprise" gelangte. Dieser hatte sich eine Woche zuvor die Spezifikationen des Warpantriebes angeeignet. Wenig später waren diese Spezifikationen in die Hände der Romulaner gelangt. J'dan bestreitet alles und behauptet, dass man ihn nur verdächtige, da er ein Klingone sei. Riker läßt daraufhin J'dan von Worf unter Arrest stellen.

Auf dem Weg zu J'dans Quartier versucht J'dan Worf dazu zu bewegen, ihn mit einem Shuttle zur Flucht zu verhelfen. Als Gegenleistung bietet er an, dafür zu sorgen, dass Worf nicht mehr entehrt sein müsse und dass Worfs Familienname wiederhergestellt würde. Worf lehnt dies jedoch ab, da ihm Loyalität wichtiger ist als seine Ehre wiederherzustellen, die er zum Wohle des klingonischen Imperiums opferte.

In der Zwischenzeit kommt ein Admiral a.D. der Sternenflotte, Norah Satie, an Bord, um die Untersuchungen zu leiten. Begleitet von ihren Mitarbeitern, einer Protokollführerin und dem Betazoiden Sabin. Der Admiral und Picard gehen in den Maschinenraum, um sich den Schaden genau ansehen zu können. Dabei erfahren sie, dass die Explosion auf einen kollabierten Gelenkrahmen zurückzuführen sei. Da es bis unmittelbar vor der Explosion keine Anzeichen für Probleme gab, müsse es sich um Sabotage handeln.

Inzwischen konnte Worf die Art und Weise, wie die Warpspezifikationen zu den Romulanern gelangte, zurückverfolgen: da J'dan am Balthasar Syndrom leidet, muss dieser sich Spritzen geben lassen. In der Spritze war jedoch ein optisches Lesegerät versteckt, welches isolineare Chips der Föderation lesen und die gelesenen Informationen in Form von Aminosäuresequenzen codieren kann. J'dan brauchte also diese Sequenzen nur jemandem zu injizieren und die Romulaner diesen Jemand aufzugreifen, die Sequenzen zu extrahieren und zu entschlüsseln.

Als J'dan mit dieser Information konfrontiert wird, gibt er schließlich zu, für die Romulaner spioniert zu haben, weist aber vehement den Vorwurf der Sabotage zurück. Da Sabin spürt, dass J'dan die Wahrheit sagt, gelangt Admiral Satie zu dem Schluss, dass noch mehr Personen beteiligt sein müssen.

Anschließend sucht Satie Picard in seinem Quartier auf. Sie erzählt ihm, dass sie, obwohl sie anfangs darüber verärgert war, nun doch gerne mit ihm zusammenarbeitet. Auch macht sie ihm klar, dass sie ihren Vater, Richter Aron Satie, dessen Urteile Pflichtlektüre an der Sternenflottenakademie sind, über alles schätzt.

Es folgen zahlreiche Befragungen der Personen, die mit J'dan Kontakt hatten. Diese Befragungen haben allerdings eher die Form von Verhören.

Schließlich ist Sabin der überzeugung, den Täter gefunden zu haben: Simon Tarses, ein medizinischer Techniker. Dieser hat bei seinen Bewerbungsunterlagen angegeben, sein Großvater sei Vulkanier, doch Sabin merkt, dass er etwas verbirgt.

Als Geordi und Data endlich die Dilithiumkammer betreten und den Gelenkrahmen genau untersuchen können, stellen sie fest, dass überhaupt keine Sabotage vorliegt, sondern der Gelenkrahmen aufgrund einer Neutronenermüdung kollabierte, also beim Zusammenbau des Schiffes ein fehlerhafter Rahmen verwendet worden ist.

Obwohl nun Beweise vorliegen, dass es sich bei der Explosion nicht um Sabotage, sondern um einen Unfall handelte, wird ein öffentliches Verhör gegen Simon Tarses geführt.

Sabin konfrontiert Tarses mit erfundenen Beweise, so dass dieser völlig verunsichert und in die Enge getrieben, auf Anraten von Riker, seinem juristischen Beistand, die Aussage verweigert.

Da Worf nun gänzlich von Tarses Schuld überzeugt ist, ordnet er an, Tarses Leben zu durchleuchten, denn wenn Tarses unschuldig sei, dann würde er auf die Fragen antworten. Picard versucht Worf klar zu machen, dass die ganze Angelegenheit außer Kontrolle geriete, dass das Verhör mehr an ein Standgericht , bei dem das Urteil schon feststehe, erinnere. Die Rechte, die sie alle verteigen, dürfe man nicht gegen einen Bürger verwenden. Es sei nur ein kleiner Weg von einem legitimen Verdacht zu blindem Verfolgungswahn. Doch Worf hält an seiner überzeugung fest.

Picard läd Tarses zu sich auf eine Tasse Tee ein. Bei dem anschließendem Gespräch gesteht Tarses, dass sein Großvater ein Romulaner sei und er nun die Fälschung in den Unterlagen sehr bedauere.

Picard befiehlt Satie, die Verhöre einzustellen. Sie solle einen Mann, der einen Fehler gemacht hat, den er bedauert, nicht die Karriere zerstören. Doch Satie hat sich bereits die Erlaubnis vom Sterneflottenkommando eingeholt, die Verhöre auszudehnen. Als "neutraler" Beobachter kommt Admiral Thomas Henry von der Sternenflottensicherheit an Bord. Als nächstes verhört Satie Picard. Vor seinem Verhör macht diese noch eine Aussage, in der er die Geschehnisse der letzten Tage zusammenfasst und darum bittet, dass die Verhöre eingestellt werden. Satie jedoch ignoriert diese Aussage völlig und beschuldigt Picard verschiedener Verbrechen: er habe insgesamt als Captain der "Enterprise" neun mal die oberste Direktive verletzt, er habe eine romulanische Spionin, die als vulkanische Botschafterin T'Pel getarnt war, einfach den Romulanern kampflos übergeben. Als hieraufhin Worf versucht, Picard zu verteidigen, fragt Sabin Picard, ob es denn richtig wäre, einen Sicherheitschef zu haben, dessen Vater mit den Romulanern konspirierte, und ob er Schuldgefühle wegen der Schlacht bei Wolf 359 habe, wo etliche Menschen starben.

Als Picard daraufhin mit einem Zitat von Richter Aron Satie antwortet, fährt Satie Picard an, wie er es wagen könne, ihren Vater zu zitieren. Sie redet sich so in Rage, dass ihr Wahn deutlich wird und Admiral Henry wortlos geht.

In der Schlussszene berichtet Worf Picard in der Beobachtungslounge, dass die Verhöre abgebrochen worden sind und es keine weiteren mehr geben wird. Desweiteren entschuldigt er sich, dass er Admiral Satie so blind vertraut hat. Picard verzeiht ihm.

Kritik

Folgt, sobald der Inhalt abrufbar ist.

Artikel geschrieben von Mirjam Siebholz (ms); aktualisiert am 10.11.2004 [10615 Aufrufe; 0 Kommentare]


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