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Braga und Berman über "Enterprise"

 
Donnerstag, 19. Juli 2001 - 12:29 Uhr

Rick Berman und Brannon Braga, die Macher von "Enterprise", sind sich bewusst, dass die kleinen Details des lang-etablierten "Trek"-Universums sowohl Segen als auch Fluch bedeuten können.

"Wir bewandern immer einen sehr schmalen Grat in Hinsicht auf Entwicklung von Dingen, die weniger entwickelt sind als zur Zeit von Captain Kirk", erzählte Berman der "Chicago Sun-Times". "Eins der witzigsten Elemente dieser Serie ist, speziell für die Fans, dass diese erkennen werden, dass all die Technologien, die bei "Star Trek" Einzug gefunden haben, noch in den Kinderschuhen steckt. Man wird in der Lage sein, die Entwicklung von den Transportern und Phasern sowie dem Traktorstrahl mitzuerleben."

Wie auch immer, all die bestehenden "Trek"-Aussagen stimmen nicht immer mit dem überein, was die Produzenten vielleicht im Kopf haben. "In der Original-Serie wurde die Aussgabe etabliert, dass die Hälfte der Menschheit in den Eugenischen Kriegen zu Tode gekommen war", sagte Braga. "Nun, was machen Sie? Achten Sie auf soetwas, oder gehen Sie daran vorbei? [...] Wir sind zu beschäftigt, um uns wirklich hinzusetzen und all die Internet-Mails, die sich mit diesen Dingen auseinandersetzen, zu lesen". Berman fügte hinzu: "Wenn wir dieses wirklich tun würden, müssten wir andere Leute einstellen, die diese TV-Serie machen."

Bermans erste Erfahrung mit Fan-Feedback war kurz nach einer TNG-Episode, die einen Phaser-Strahl, der aus einem Photonentorpedo-Rohr heraustritt, zeigte. "Wir bekamen über 200 Briefe", sagte er. "Ich kannte den Unterschied nicht. Ich hatte keine Idee, welches was war. 200 Briefe in 3 Tagen."

Eins der am meisten diskutierten Themen unter den Fans ist die Frage bezüglich des Klingonen-MakeUps. "Ich liebe diese Frage", sagte Berman. "Wir sprachen über MakeUp. Das [Original-] MakeUp der Klingonen war ein ziemlich einfacher Augenbraue-Schnurrbart-Teil."

"Aber wenn Sie ein wirklicher "Star Trek"-Kenner sind", fuhr er fort, "wüssten Sie, dass in einer Vielzahl von Filmen, beginnend mit "Star Trek II", glaube ich, welcher wirklich zur selben Zeit wie Captain Kirk angesiedelt ist, das MakeUp benutzt wird, welches dem von Worf ziemlich ähnlich ist. [...] Wir werden diesen neuen Look benutzen. Wir werden nicht den alten klingonischen Look benutzen". Braga fügte hinzu: "Es war "Star Trek III"".

Das volle Interview, in dem auch Kommentare von Scott Bakula (ST:ENT, Captain Archer) enthalten sind, finden Sie hier. (Redakteur: Lin Xiang)

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