45-jähriges Jubiläum des ersten Weltraumfluges eines Lebewesens. Die Sowjetunion schickte damals die Hündin Laika ins All zur Erforschung des Weltraums - der Beweis, dass ein Lebewesen nicht sofort an der Strahlung zu Grunde geht.
Hündin Laika flog vor 45 Jahren ins All
Als die Sowjetunion am 3. November 1957 Hündin Laika an Bord von Sputnik 2 ins All schickte, waren die Piepstöne von Sputnik 1 noch nicht verklungen. Das Tier hob nur vier Wochen nach dem Start des ersten Erdsatelliten an der Spitze einer umgebauten Interkontinentalrakete vom Weltraumbahnhof Baikonur ab.
Für Laika war der Flug allerdings eine Reise ohne Wiederkehr. Die sechs Kilogramm schwere Hündin starb vermutlich zwei Tage nach dem Start. Ursprünglich sollte sie rund zehn Tage in ihrer Kapsel überleben. Eine defekte Klimaanlage ließ die Temperatur in der Druckkabine aber schon kurz nach dem Start zu stark ansteigen.
Dennoch lieferte die Mission den Wissenschaftern auf der Erde eine Fülle von Informationen. Sie bewies, dass Lebewesen in der Schwerelosigkeit existieren können und nicht sofort der Strahlung zum Opfer fallen. Für die Zeit im Weltraum hatten die sowjetischen Konstrukteure unter Führung von Sergej Koroljow die Kabine für Laika so komfortabel wie möglich ausgestattet. Futter und Flüssigkeit gab es in Gelatineform. Die Exkremente der Hündin fing ein spezielles System auf.

