Nach einer Simulation an einem Supercomputer haben Forscher ihre Ergebnisse im 30 Doradus Nebel bestätigt. Es ist eine Region in der Großen Magellanschen Wolke, die, nebenbei bemerkt, in ca. 20 Millionen Jahren mit unserer Milchstraße "verschmilzt".
Die beiden Wissenschaftler Alexei Kritsuk und Michael Norman haben auf Grund hydrodynamischer Simulationen entdeckt, dass die Bildung von Sternen durch die Dichteschwankung im Gas der Milchstraße verhindert wird. Ein Stern entsteht ja, wenn sich Gas an einer Stelle konzentriert, also dichter wird. Das Gas wird durch die ultraviolette Strahlung aufgeheizt und somit "auseinandergetrieben". Die ultraviolette Strahlung kommt von den sehr massereichen Sternen in den Spiralarmen der Milchstraße. Diese Entdeckung wurde erst durch das Ergebnis des afrikanischen Astronomen Antonio Parravano und seinem Team ermöglicht, der nachgewiesen hat, dass sehr helle und massereiche Sterne regelmäßig ultraviolette Strahlungsausbrüche aufweisen, was auch

