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Welche Rätsel birgt der Kuiper-Gürtel? Eine Reise ohne Wiederkehr

Astronomen der Nasa wollen endlich wissen, was im Kuiper-Gürtel vor sich geht. Aus diesem Grund wird die Raumsonde "New Horizons" (neue Horizonte) in den Kuiper-Gürtel gesandt, um Pluto und seine Kameraden zu beleuchten. Das bedeutet, dass man Pluto schärfer als mit dem "Hubble"-Teleskop sehen kann.

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Pluto

Es gibt immer wieder Streit unter Experten über Pluto und seine Kameraden, die Kometen. Es tauchen immer Fragen auf wie "Ist der Pluto überhaupt ein Planet?" oder "Haben Kometen das Leben auf die Erde gebracht?".

Wie kann man am besten solche Fragen, die nicht mit der Theorie eindeutig zu beantworten sind, beantworten? Man fliegt hin und schaut sich um!

Genau das haben die Wissenschaftler der NASA auch 2006 vor. Allerdings wird "New Horizons" erst im Jahre 2018 in Plutonähe eintreffen, da der Planet so weit weg ist. Die Sonde wird einmal um den Jupiter gelenkt, um durch seine Gravitation genügend Schwung für die Reise ohne Wiederkehr zu bekommen. Die Sonde muss ab dem Jupiter noch 500 Milliarden Kilometer (ca. 34 mal die Strecke Erde-Sonne) zurücklegen.

Bei dem kleinen Planeten mit seinem Mond Charon angekommen, wird sie die Atmosphäre untersuchen und die Videokameras und Teleskope auf die Oberfläche richten, um zu sehen, was sich auf ihr abspielt. Es wird vermutet, dass es dort Eis gibt und Vulkane, die Stickstoff spucken.

Nachdem "New Horizons" den Pluto passiert hat fliegt sie weiter in den Kuiper-Gürtel hinein, um dort möglicherweise einen 10. Planeten zu finden, oder auch nicht.

Des Weiteren wird die Sonde die Himmelsobjekte kartografieren mit einer Auflösung von 60 Quadratmetern. Das "Hubble"-Teleskop schafft das "nur" mit einer Auflösung von 500 Quadratmetern.


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