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Das Klonen spaltet die Vereinten Nationen

Der Forscher, Ian Willmut, der das Klon-Schaf Dolli in Großbritannien geklont hat, hat angekündigt, nun auch Embryonen klonen zu wollen. In Deutschland und Spanien sind diese Versuche unter Gefängnisstrafe verboten, die Chinesen haben ihre ersten Embryonen aber schon geklont.

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Auch bald Babys geklont...

An sovielen unterschiedlichen Meinungen scheiterte dann auch ein Versuch, das Klonen generell zu verbieten. Das Klonen spaltet die Vereinen Nationen. Die Entscheidung über diese Probleme vertagte der UN-Rechtsausschuss letzte Woche auf seine nächste Sitzung im September 2003.

2001 hatten Deutschland und Frankreich die Initiative übernommen und einen Vorschlag zu diesem Thema in den Rechtsausschuss eingebracht. Diese beinhaltete, dass nur reproduktives Klonen verboten werden sollte.

Draufhin wollten rund 30 Staaten unter Führung der USA auch das therapeutische Klonen verbieten lassen. Die beiden Techniken unterscheiden sich darin, dass der künstlich produzierte Embryo beim "therapeutischen Klonen" nicht einer Frau eingepflanzt, sondern für medizinische Zwecke genutzt wird.

Ein Kompromissvorschlag vom deutschen Delegationsleiter Christian Much, zunächst das reproduktive Klonen zu verbieten und danach über das therapeutische Klonen zu verhandeln, wurde abgelehnt. Der ehemalige stellvertretende Vorsitzende der Bundestags-Enquetekommission zur Bioethik in der vorherigen Legislaturperiode, Hubert Hüppe (CDU), wirft nun der Bundesregierung vor, sie habe "den spanischen Vorschlag zu verhindern versucht".


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