Herzlich Willkommen im STVC!

Community-Menü

Brücke Chat Forum TrekBay Wer ist online?


Newsinhalt

Rick Berman ist sehr zuversichtlich, was "Nemesis" betrifft

Produzent Rick Berman spricht in der neuesten Ausgabe des "Star Trek Communicator", die sich speziell mit "Nemesis" beschäftigt und diese Woche erscheint, über den zehnten "Star Trek"-Film. Der "Communicator" hat "TrekWeb" eine exklusive Vorschau des Interviews von Rick Berman mit Dan Madsen zur Verfügung gestellt.

Titelgrafik zur News
Star Trek Communicator

Das Interview fand statt, als sich "Nemesis" in der Endphase der Fertigstellung befand und gerade die "Enterprise"-Episode "The Seventh" gedreht wurde. Berman hat Gerüchte über ein neues Ende des Films als gänzlich falsch zurückgewiesen: "Der Film wurde vor über einem Monat abgeschlossen", erzählte er dem Magazin. "Wir befinden uns gerade in den letzten Beratungen mit Jerry Goldsmith. Der Film hat vier Tage länger Zeit für das Abmischen bekommen, danach werden wir uns das ganze nochmal ansehen und dann wird das Master-Tape hergestellt. Wir sind eigentlich fertig damit, es wird keine Veränderungen mehr geben. Wer immer diese Gerüchte verbreitet, tut genau das, nämlich nur Gerüchte verbreiten."

Berman meinte, dass die Unerfahrenheit des Regisseurs Stuart Baird mit dem "Star Trek"-Universum nur geholfen hat, einen noch einzigartigeren Film zu machen: "Ich denke nicht, dass Jonathan Frakes, David Carson, Nick Meyer oder Leonard Nimoy ihre "Star Trek"-Filme nur als Filme betrachtet haben", sagte er auf Berichte verweisend, dass Baird eine "Star Trek"-Anleitung gebraucht hätte. "Ich glaube, das Fehlen der Vertrautheit mit "Star Trek" hat es notwendig gemacht, dass ich für meinen Teil viel mehr Zeit damit verbracht habe, alles auf den richtigen Weg zu bringen etwas, vor dem er sich sehr gefürchtet hat. Aber gerade diese Tatsache, dass er sehr viel Erfahrung als Regisseur und Film-Cutter beim Drehen von Action- und Abenteuer-Filmen mitbringt, hat viel geholfen. Er hat John Logans sehr action-orientiertes und gleichzeitg sehr charakterbezogenes und emotionales Drehbuch genommen und einen einzigartigen Film daraus gemacht. Ich glaube, die Leute werden das durch die Bank akzeptieren."

Der Produzent und Co-Autor des zehnten "Star Trek"-Films gab dem "Communicator" einen kleinen Hinweis, was er am Premieren-Tag von "Nemesis" machen wird: "Jeder, der Ihnen erzählt, dass sie sich die Box-Office-Einnahmen nicht ansehen, lügt", offenbarte er wenig überraschend. "An dem Tag, an dem "Nemesis" in den Kinos anläuft, werde ich genau das machen, was ich bei den letzten Filmen auch gemacht habe. Ich werde mich in mein Auto setzen und von Kino zu Kino fahren und mir die Reaktionen der Leute dort ansehen. Ich werde versuchen, mich in die Säle zu schleichen, im Hintergrund zu bleiben und mir ansehen, wie die Leute reagieren. Man bekommt nicht oft die Chance, zu sehen, wie die Leute in einem vollen Kinosaal auf einen neuen Film ansprechen. Immer wenn ein neuer Film in die Kinos kommt, passiert es, zumindest für die ersten paar Wochen, dass ich zwei- oder dreimal pro Tag von Leuten von Paramount angerufen werde, die mich wissen lassen, wie der Film läuft. Es ist ein wenig nervenaufreibend man sieht sich ja auch die Kritiken an."

Berman hat aber so viel Vertrauen in "Nemesis", dass die Diskussion, ob sie einen neuen, elften "Star Trek"-Film machen werden, völlig von der Diskussion abgelöst wurde, wann ein neuer Film kommen wird.

"Ich glaube, dass der Film sehr erfolgreich wird", erzählte er Madsen ohne Vorbehalt. "Der größte Feind des Films ist die Vorweihnachtszeit. Wir haben den neuen "James Bond", "Harry Potter", "Herr der Ringe", "Solaris" und "Gangs of New York" und ein Dutzend anderer Filme, die zwischen dem Erntedankfest und dem Ende des Jahres anlaufen. Das ist unsere größte Herausforderung gerade die Tatsache, dass so viele neue Filme starten. Aber wie gesagt, ich glaube, dass sich "Nemesis" sehr gut halten und erfolgreich sein wird, und als Resultat werde ich vielleicht schon früher von den höheren Mächten bei Paramount hören, neue Ideen für den nächsten Film zusammenzustellen. Nicht, dass es nicht schon ein paar Grundgedanken geben würde."

An der "Enterprise"-Front meinte Berman, er und sein Autoren-Partner Brannon Braga wären immer auf der Suche nach guten Ideen für ihre Charaktere, aber für einen davon besonders, nämlich Connor Trinneer (spielt Charles "Trip" Tucker"): "Der Schauspieler, von dem ich nicht genug bekommen kann und für den wir immer auf der Suche nach neuen Geschichten und Entwicklungen sind, ist Connor Trinneer. Ich denke, Connor ist ein außergewöhnlicher Schauspieler. Wenn es jemanden gibt, der nicht genug Aufmerksamkeit bezüglich der Geschichten, die sich um seinen Charakter drehen, bekommen hat, dann war das wahrscheinlich Trip".

Aber man sollte nicht nicht zuviel Langzeit-Planung bei der Serie erwarten, warnte er: "Bei "Deep Space Nine" gab es sehr viele Diskussionen, was wir mit dem Dominion-Krieg und mit den Gründern machen sollten und wohin uns der ganze Handlungsbogen führen würde, obwohl dass nie mehr als eine halbe Staffel im Voraus geplant war", antwortete er auf die Frage, wieviel von dem Handlungsbogen bei "Enterprise" bereits geplant sei. "Wir führen viele Gespräche über den Temporalen Kalten Krieg und wie sich das Ganze weiterentwickeln wird, aber auf keinen Fall planen wir schon so weit voraus, wie Sie vielleicht denken. Wir setzen uns nicht zusammen und besprechen bereits den gesamten Handlungsrahmen der gesamten zweiten Staffel, gar nicht zu reden von einer dritten, vierten oder fünften Staffel."

Das gesamte Interview finden Sie in der 142. Ausgabe des "Star Trek Communicator". Außerdem gibt es weitere Informationen zum Film, Interviews mit Patrick Stewart (spielt Captain Jean-Luc Picard), Marina Sirtis (spielt Commander Deanna Troi), Michael Dorn (spielt Lt. Commander Worf), LeVar Burton (spielt Lt. Commander Geordi LaForge) und Ron Perlman (spielt den remanischen Vizekönig), ausführliche Artikel über die neuen Schiffe und Fahrzeuge in "Nemesis" sowie ein ausklappbares Film-Poster mit der "Das nächste Jahrhundert"-Crew. Außerdem finden Sie dort auch einen Bericht über den 35. Jahrestag der Ausstrahlung der "Raumschiff Enterprise"-Episode "Kennen Sie Tribbles?" und einen Sonderbeitrag über das Scannen der Schauspieler für ihre "Art Asylum"-Actionfiguren.


Newsarchiv

Grafik: Abschnitt: Newsarchiv





Copyright