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Spektakulärer Showdown der Leoniden

Zum letzten Mal für sicher 80 Jahre werden wir Zeugen eines Himmelspektakels. In den kommenden Nächten werden die Leoniden noch einmal für einen wahren Meteoritensturm über Europa und den USA sorgen. Mit zwei regelrechten Meteor-Stürmen rechnen die Astronomen, am kommenden Dienstag (19. November) werden sogar bis zu 6000 Meteore pro Stunde den Prognosen zufolge aufflammen.

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Leoniden-Sternschnuppe

Bereits im vergangenen Jahr hatten die Leoniden, die den Namen ihrer scheinbaren Herkunft aus dem Sternbild Löwe verdanken, für ein außergewöhnliches Himmelsspektakel gesorgt. Allerdings kamen damals hauptsächlich Schaulustige in den USA und Asien auf ihre Kosten. Diesmal gehört neben Nordamerika und der Internationalen Raumstation, deren Bewohner schon im letzten November eine einmalige Aussicht genossen, auch Europa zu den bevorzugten Beobachtungsorten.

Für uns Beobachter sieht es leider nicht so gut aus, weil wir praktisch Vollmond haben. Das helle Mondlicht überstrahlt zahlreiche dunklere Meteore, so dass Laien nach Schätzungen am Dienstagmorgen von etwa 04.30 Uhr an bis zu 500 Sternschnuppen pro Stunde erspähen können.

Die Leonidenschauer entstehen, wenn die Erde verschiedene Wolken mit sandkorn- bis erbsengroßen Bruchstücken aus dem Schweif des Kometen Tempel-Tuttle passiert. Regelrechte Meteoritenstürme ereignen sich aber höchstens alle 33 Jahre, wenn der Schweifstern der Sonne besonders nahe kommt. Dieses Jahr ist das letzte in der aktuellen, besonders intensiven Leoniden-Sturmsaison.

Astronomen wollen diese Chance nutzen, um den Meteoritenschauer wie in den letzten zwei Jahren von Flugzeugen aus zu beobachten. Bei der so genannten Leonid Multi-Instrument Aircraft Campaign wollen die Forscher untersuchen, ob ein derart heftiges Bombardement Satellitenausfälle verursachen kann, welche chemischen Reaktionen sich in den Leuchtspuren ereignen und ob Kometentrümmer die Entwicklung des irdischen Lebens beeinflusst haben.


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