Der Flug der Raumfähre Endeavour musste wegen defekten Schläuchen am Roboterarm verschoben werden. Der Chef des Shuttle-Programms, Ron Dittemore, sagte dazu, dass die Reparatur sicherlich nicht vor dem 22. November abgeschlossen sein würde und dass der Start sogar noch länger verzögert werden müsse, wenn man den Roboterarm aus der Ladebucht ausbauen müsste.
Am Dienstag begaben sie die Techniker auf einer Arbeitsplattform in die Ladebucht des Shuttle und schlossen das Leck. Dabei war einer der Techniker kurz abgelenkt, die Arbeitsplattform kam ins Schwanken und krachte in den Roboterarm.
Durch einen Ultraschalltest fand man in der Nähe einer Scharnierverbindung am Roboterarm eine gequetschte Stelle.
"Um nun genauer feststellen zu können, wie groß der Schaden am Roboterarm ist, werden wir einen Teil von diesem auseinandernehmen und weitere Ultraschalltests durchführen. Genaue Ergebnisse sollten Anfang nächster Woche feststehen", sagte Dittemore.
"Falls wir den Roboterarm abmontieren müssten und durch einen neuen ersetzen, dann ist mit einer Verzögerung von mindestens sechs Wochen zu rechnen", so Dittemore weiter.
Zum Sauerstoffleck sagte die NASA nur, dass es durch einen Bruch in einem Versorgungsschlauch auftrat. Der Schlauch war schon 10 Jahre alt und hatte bis zu diesem Zeitpunkt 18 Raumflüge heil überstanden.

