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"Solaris" mit mehr Präsenz der weiblichen Hauptrolle

"Solaris" vom polnischen Autor Stanislaw Lem gilt als eines der besten Sciencefiction-Bücher aller Zeiten. Nach einer erfolgreichen Verfilmung im Jahre 1972 kommt bald ein neues Remake - mit einigen inhaltlichen Änderungen - vom Regisseur Steven Soderbergh ("Ocean's Eleven") in die Kinos.

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"Solaris"-Neuverfilmung

Steven Soderbergh, der Regisseur des kommenden Sciencefiction-Filmes "Solaris", erzählte während einer kürzlich erfolgten Test-Vorführung, dass die weibliche Hauptrolle im Film deutlich mehr Gewicht bekommen würde als es in dem 1972 veröffentlichten gleichnamigen Film und auch in dem Original-Roman des polnischen Autors Stanislaw Lem der Fall sei. "Ich denke, dass der größte Unterschied zum Roman und dem Tarkovsky-Film der ist, dass die weibliche Rolle präsenter ist", berichtet Soderbergh in Bezug auf die Rolle der Rheya (im Roman mit dem Namen Harey), gespielt von Natasha McElhone. "Sie ist nicht passiv".

Im Film spielt George Clooney ("Ocean's Eleven") den Charakter Chris Kelvin, ein Psychologe, der zu einer Raumstation um den Planeten Solaris geschickt wird, um mysteriöse Geschehnisse zu untersuchen.

Dort erkennt er, dass nichts mit rechten Dingen zuläuft und seine Träume und Gedanken Realität werden - wie seine verstorbene Ehefrau Rheya. Anders als im Film von 1972 und auch in der Romanvorlage, "werden wir die Beziehung, wie sie auf der Erde vorgeherrscht hat, zu sehen bekommen", sagt Soderbergh. "Weil der Film für mich die Frage verfolgt, ob man verdammt ist, denselben Kurs bei einer neuen Chance einzuschlagen, fand ich, dass es eine gute Idee ist, die Beziehung auf der Erde zu sehen, denn dann würde es für die Zuschauerschaft klarer werden, die Idee hinter dieser Art von Vorbestimmung zu erkennen".

Soderbergh fügt hinzu: "Das Drehbuch behandelt verschiedene Dinge. Dies ist einer der Filme, die viele Drehbuch-Entwürfe durchzustehen haben. Der Film wurde mehrmals überarbeitet. Es brauchte eine Weile, um seine Scharfsinnigkeit zu entdecken und einen emotionalen Kern ausfindig zu machen, der den gesamten Film tragen würde. Es war wirklich ein Kampf.

Ich hatte erst sehr spät das Gefühl, dass wir die beste Struktur für den Film gefunden haben, aber es war sehr kniffelig. Es war ein schwieriger Dreh. Es gab keine einzige einfache Szene. Normalerweise hat man in einem Film einen Tag, wo man die Drehs etabliert, aber in diesem Film gab es keinen solcher Tage. George sagte, dass Leute es gewohnt sind, bei den Sets vorbeizuschauen und unsere Sets seien wirklich lustig und weitläufig. Sie würden dieses Set mit einem Lächeln betreten und man könnte beobachten, wie dieses Lächeln aber dann verschwindet, weil die Atmosphäre so angespannt ist, da wir sehr mit dem kämpften, was die Essenz des Ganzen sein sollte."

"Solaris" kommt am 27. November 2002 in die US-Kinos und am 06. Februar 2003 in die deutschen Kinos.

Das sehr zu empfehlende Buch "Solaris" von Stanislaw Lem können Sie unter diesem Link bei "Amazon.de" bestellen.

(sl); STVC-Meldung vom 19.11.2002; Quelle: Scifi.com [1336 Aufrufe; 0 Kommentare]

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