Herzlich Willkommen im STVC!

Community-Menü

Brücke Chat Forum TrekBay Wer ist online?


Newsinhalt

Die Nasa kämpft gegen Pfusch

Bis heute hat die Nasa mit Vorwürfen zu kämpfen, die Mondlandung im Jahre 1969 habe gar nicht stattgefunden. Vergeblich bemühen sich Wissenschaftler und Ingenieure seit Jahren, dieser in ihren Augen üblen Nachrede zu begegnen.

Titelgrafik zur News
Nasa- Wissenschaftler

Aber seit einigen Tagen muss sich die Nasa mit weitaus trivialeren Ärgernissen auseinander setzen. Denn die Nasa hat eine interne Untersuchung abgeschlossen, die zeigt, dass die Behörde in den vergangenen zwölf Monaten 50 Mal Opfer von Betrug und inkorrektem Verhalten geworden ist. Zum Beispiel baute eine Firma in die T-38-Jets, auf denen Astronauten für ihre Weltraumflüge trainieren, selbstgefertigte Ersatzteile ein, die den Sicherheitsanforderungen nicht genügten. Zudem wurden, so der Bericht, Halterungssysteme zum Austausch von Batterien auf der Raumstation unerlaubt repariert und geschweißt.

Die Untersuchungskommission deckte auch andere Unregelmäßigkeiten auf. So gestand ein Nasa-Zulieferer, diverse R-Gespräche von Gefängnisinsassen angenommen und die Gebühren in Höhe von 27.000 Dollar auf die Betriebskosten des "Hubble"-Teleskops gebucht zu haben.

Bis heute hat es jedoch noch keinen Fall gegeben, bei dem etwa Astronauten durch Ersatzteilschwindel oder anderen Betrug nachweislich in Gefahr gekommen wären. Dennoch heißt es in dem jetzt vorgelegten Bericht ausdrücklich, dass einige der jetzt aufgedeckten Missstände (insbesondere falsche Ersatzteile, unsachgemäße Reparaturen und gefälschte Testresultate) die Sicherheit von Astronauten und anderen Personen gefährden könnten.

Die Nasa bemüht sich sehr um ein "sauberes Image". Die jetzt erkannten Betrugsfälle scheinen aber zu zeigen: Die Behörde ist wohl doch ein ganz normales Staatsunternehmen mit all seinen Unzulänglichkeiten.


Newsarchiv

Grafik: Abschnitt: Newsarchiv





Copyright