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Größtes Magnetfeld hergestellt worden

Forscher aus London haben ein Magnetfeld hergestellt, welches eine Milliarde mal stärker als das natürliche Feld der Erde ist. So starke Magnetfelder könnten Simulationen von astrophysikalischen Phänomenen, wie etwa der Atmosphäre eines Neutronensterns oder eines "Weißen Zwerges", simulieren.

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Magnetfeld der Erde

Karl Krushelnick und seine Forscher haben in einem Experiment einen konzentrierten Laserpuls mit einer Länge von nur sehr wenigen Pikosekunden auf ein Plasma, welches einmal mit negativen Elektronen und einmal mit positiven Ionen aufgebaut worden war, beschossen. Dazu wurde ein Laser von den Forschern benutzt, welcher von dem Plasmaforschugsinstitut "VULCAN" des Rutherford Appleton Laboratoy in der Nähe von Oxford hergestellt wurde. Die Wechselwirkung des Lasers mit dem Plasma führte zu der Entstehung eines starken Magnetfeldes und es wurden hochfrequente elektromagnetische Strahlung ausgesandt. Das Magnetfeld war hundertfach stärker als das bisher höchst ermittelte Feld, somit ein neuer Rekord.

Für die Bestimmung der Stärke der erschaffenen Magnetfelder untersuchten die Forscher die Polarisation der emittierten elektromagnetischen Strahlung und verglichen die experimentellen Werte mit den vorher berechneten Theorien. Das Magnetfeld hatte demzufolge eine mittlere Stärke von 400 MegaGauss und in der dichtesten Region des Plasmas konnten sogar Spitzenwerte gemessen werden von einem GigaGauss - also etwa eine Milliarde mal stärker als das der Erde.

Es wird behauptet, dass bald durch noch leistungsfähigere Laser noch stärkere Magnetfelder hergestellt werden können. Neben Fusionsexperimenten können solche Magnetfelder auch zur Überprüfung einer Reihe von theoretischen Vorhersagen aus der Astrophysik genutzt werden. So könnten ab nun, die Neutronensterne besser erklärt werden und auch bald in der Astrophysik als Lehrmeinung eingebracht werden.


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