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Stuart Baird im Interview

"TrekWeb" hatte kürzlich die Gelegenheit zu einem Interview mit dem "Star Trek Nemesis"-Regisseur Stuart Baird, der einige Geheimnisse zu dem Film lüftete. Dabei meinte er, er habe versucht, den Film so einzigartig wie möglich zu machen.

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Stuart Baird

Im Interview mit "TrekWeb" kam Stuart Baird ausführlich auf den Film zu sprechen. So sprach er vor allem über die Herausforderungen bei einem "Star Trek"-Film und sein Versuch, ein wenig vom gewohnten Schema abzuweichen:""Der interessante Teil war nicht "Star Trek", der Teil, der bereits bekannt ist, der Teil, der für einen Regisseur uninteressant ist, denn, was konnte ich schon machen? Die "Enterprise" ist da, die Sets sind entworfen, also gab es da nicht viel, was ich verändern konnte", sagte er. "Ich habe das Ganze ein bisschen anders gefilmt, ich hab den Schauspielern gesagt, sie sollten etwas lockerer sein, etwas leichter, man tut, was man kann. Auf der anderen Seite, es ist mein Film.""Auch kam Stuart Baird auf die Tatsache zu sprechen, dass 40 Minuten Filmmaterial herausgeschnitten wurde:""Ich habe nie einen "Director's Cut" gesehen, der besser als das Original war, das in die Kinos kam", meinte er diplomatisch. "Vielleicht ist "Blade Runner" ein bisschen besser, weil sich die ganze Erzählung des Films geändert hat. Ich machte nicht die Endfassung des Films, aber ich habe immer versucht, ihn für das Publikum so gut wie möglich zu machen.

"Herr der Ringe I" war großartig, aber ich habe nicht das herausgeschnittene Videomaterial gesehen. Es ist eine Story, die riesig und voller Details ist und ich würde liebend gern deren Schnitt sehen, aber ob es dann ein besserer Film sein würde? Wenn man etwas liebt, möchte man mehr davon sehen, aber macht dies den Film zu etwas besserem?

Ein Film ist ein Film - die Länge und das Tempo sind unglaublich wichtig für das Wohlgefallen an einer Story. Es ist wie mit dem Essen, wenn man zuviel davon genommen hat, dann geht es einem schlecht - dasselbe gilt für einen Film. Einige Szenen erscheinen großartig für sich allein, aber wenn man sie in das Ganze stellt, ändern sie sich komplett, wie jedes Drehbuch. Viele Autoren hätten nicht soviel Erfolg gehabt, hätte kein großartiger Editor diesen zur Seite gestanden.""Das komplette Interview Bairds mit "TrekWeb" finden Sie http://talk.trekweb.com/articles/2002/12/05/1039099299.html.


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