John Logan, der "Oscar"-nominierte Autor von "Gladiator", erzählte in einem aktuellen Interview, warum er ausgerechnet bei "Star Trek Nemesis" mitwirken wollte, was für ein großer "Star Trek"-Fan er wäre und warum Picard, Data und Deanna eine so große Rolle in "Nemesis" spielen.
"Nemesis"-Autor John Logan enthüllte heute den Grund, warum er sich dazu entschlossen hatte, den zehnten "Star Trek"-Film zu schreiben.""Es war kein Job. Ich hatte reichlich Jobs. Ich hätte mit jedem zusammenarbeiten können", erzählte Logan Mike Russell von "In Focus Magazine". "Ich entschloss mich, dies zu tun, weil ich ein Fan bin."
"Ich bin ein absoluter Durch-und-Durch-Trekkie. Mein Einstieg in "Star Trek" begann mit "Raumschiff Enterprise" und seitdem wurde diese Serie ein wichtiger Bestandteil meines Lebens", fuhr er fort. "Und ich mache absolut keine Anstalten darüber - es war immer eine wichtige Sache für mich gewesen. Und die Chance zu bekommen, in diese Welt einzutauchen und dabei zu helfen, sie ein wenig zu prägen, war sehr aufregend für mich.""Der Autor recherchierte viel, bevor er mit der Schreibarbeit anfing: Er schaute sich die gesamte "Das nächste Jahrhundert"-Serie nochmals an.""Und sie bezahlten mich dafür! Hallo?", scherzte Logan. "Ich schaute sie mir aus zweierlei Gründen an: um sicherzustellen, dass dies, was wir tun, sich mit den Gesetzmäßigkeiten von "Das nächste Jahrhundert" vereinbaren ließ. Auch tat ich dies, damit die Charaktere sich in meinem Kopf mehr festigen konnten.""Logans Lieblings-Charaktere sind einfach zu finden.""Wie Sie wissen, hat jeder Fan seine Lieblings-Charaktere. Sie wissen, ich bin stets ein großer Fan von Picard, Data und Deanna gewesen, daher bekamen diese den meisten Plot und die meiste Aufmerksamkeit in diesem Film ab, weil sie diejenigen waren, die ich immer mochte und ein wenig mehr erforschen wollte", sagte er."Aber als Fan der Serie ist Logan dementsprechend enttäuscht, wenn Szenen wie die mit Wesley Crusher herausgeschnitten wurden.""Als der Prozess weiter voranschritt und die Nachbearbeitung weiterlief, wurde klar, dass wir nicht Zeit für all den Stoff hatten. Ich hoffte so sehr, dass Zeit vorhanden wäre und wir alle Fans zufriedenstellen könnten - ich hätte die Beverly-Crusher-Fans ebenso zufriedenstellen können wie die Worf- und Data-Fans - aber es wurde während der Bearbeitung ersichtlich, dass im Film einfach nicht genug Zeit für all dies war und wir uns auf die Kernstory konzentrieren mussten", erklärte er.
"Daher bedauere ich eins bei "Nemesis" - dass diese Story-Bögen - die wirklich gut und lustig waren - es nicht in die Endfassung geschafft haben.""Viel mehr von John Logan, u.a. seine Reaktion zu der Tatsache, dass das Drehbuch schon vor Monaten im Internet kursierte und seine Meinung zum Regisseur Stuart Baird, finden Sie unter diesem Link auf "In Focus Magazine".
(sl); STVC-Meldung vom 07.12.2002; Quelle: TrekToday
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