Auch der zweite Anlauf der "Ariane 5 Plus"-Rakete war ein Fehlschlag. Diesmal musste die Rakete sogar über dem atlantischen Ozean gesprengt werden, nachdem diese scheinbar ohne Grund von ihrer Bahn kam.
Auch der zweite Anlauf des Jungfernfluges der "Ariane 5 Plus"-Rakete schlug fehl - diesmal auf spetakuläre Art und Weise. So kam die Rakete von ihrer Bahn ab und musste 120 Kilometer über dem Atlantik gesprengt werden.
"Als die Rakete von ihrer Flugbahn abkam, musste das Raumfahrtzentrum seine Pflicht tun", sagte der Chef der Betreibergesellschaft "Arianespace". Die Ursachen des "schweren Rückschlags" waren zunächst völlig unklar. Zwar seien alle enttäuscht, aber man müsse den Blick in die Zukunft richten, so Le Gall. "Es bleibt wie geplant bei dem Ariane-4-Start in der nächsten Woche."
Das "Ariane"-Desaster stellt den neunten Fehlschlag in dem fast 21 Jahre alten europäischen Raumfahrtprogramm dar. Beim ersten Startversuch am 28. November war die Rakete auf der Rampe stehen geblieben.
(sl); STVC-Meldung vom 12.12.2002; Quelle: Spiegel Online
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