Nachdem sich einige deutsche Zeitschriften sehr begeistert von "Nemesis" gezeigt haben, taucht in diesen Tagen zum allerersten Male ein ausführliches deutsches Review zu "Nemesis" auf, das dem Film nicht gerade freundlich gesonnen ist.
Unsere lieben Kollegen von "Treknews.de" haben ein ausführliches deutsches Review zu "Star Trek Nemesis" online gestellt.
Der Webmaster Daniel Räbiger nahm den Film eigenhändig unter die Lupe und zeigte sich wie die meisten US-Kritiker wenig begeistert vom Film und bewertete diesen mit nur 4 von 10 möglichen Punkten.
Im Folgenden finden Sie einige Auszüge aus dem Review.
Räbiger scheint nicht überzeugt zu sein vom Regisseur Stuart Baird. So missfiel ihm die Szene zu Beginn des Filmes, wo der romulanische Senat ermordet wird:""[...] Weniger toll dann jedoch direkt im Anschluss die Szene im Senat. Geprägt von lächerlichen Kostümen, wenig sinnigen Dialogen und vorhersehbaren Handlungen entwickelt sich das Gespräch der Senatoren zum Massenmord, welcher von Regiseurr Stuard Baird, der schon für Gewaltspektakel wie "Demolition Man" mit Silvester Stallone verantwortlich war, extrem theatralisch und unglücklich umgesetzt wurde"."Nachdem der Regisseur kritisiert wurde, ist Drehbuch-Autor John Logan an der Reihe:""[...] Hier zeigt sich ganz besonders, in welcher Weise John Logan als Drehbuchautor versagt hat: Die Rede, die Dialoge sind platt wie eine Flunder, Worf ist hier und im gesamten restlichen Film nur eine selbstverhöhnende Karikatur seines doch so gut durch "Deep Space Nine" entwickelten Charakters und Data gleicht mehr einer Marionette, die die Leute mit seiner Androiden-Art zu unterhalten versucht"."Räbiger miesfiel vor allem die alleinige Fokussierung des Films auf Picard und Data:""Gerade hier fällt es besonders auf: Der komplette Film ist eine einzige Fokussierung auf die Charaktere Picard und hin und wieder auch Data. Selbst bei einer Hochzeit zweier Hauptcharaktere wird ausschließlich Picard in Nahaufnahmen gezeigt - das Brautpaar darf sich in etwa vier Sekunden Screentime küssen"."Auch das Fazit zeigt keine Spur von positiven Argumenten:""[...]Soll nach 15 Jahren jedoch ein Film dieser Klasse das Ende einer Generation voll emotionaler Momente, Freundschaft und Spannung bedeuten, so kann ich nur froh sein, dass es wirklich das Ende ist"."Das komplette Review finden Sie unter diesem Link.
(sl); STVC-Meldung vom 19.12.2002; Quelle: TrekNews
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