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"Nemesis" ein weltweiter Flopp

Den US-Zahlen folgend, vermag "Nemesis" auch anderorts auf der Welt nicht zu überzeugend. So ist der Film nicht nur schwächer als seine Vorgänger gestartet, auch vermag der Film kein Durchhaltevermögen zu zeigen. Sowohl in Großbritannien als auch Deutschland liegt "Nemesis" weit hinter den Erwartungen. Lesen Sie unser Kinokassen-Update.

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"Star Trek X: Nemesis"

"Star Trek Nemesis" hat weltweit inklusive USA nun 56,4 Millionen US-Dollar eingenommen. Nach drei Wochen in Großbritannien ist der Film aus der dortigen Top-Ten geflogen und nahm insgesamt umgerechnet 7,3 Millionen US-Dollar ein. "Der Aufstand" nahm weitaus mehr ein, nämlich umgerechnet 12,5 Millionen US-Dollar. "Der erste Kontakt" konnte sogar umgerechnet 15,4 Millionen US-Dollar in Großbritannien einnehmen.

In Österreich hat "Nemesis" bis jetzt umgerechnet 514.590 US-Dollar einnehmen können und in Deutschland 5,9 Millionen US-Dollar. Der Film fiel vom ersten Platz auf Platz 4 zurück und konnte hierzulande am zweiten Wochenende nur 220.908 Besucher (insgesamt 880.032) in die Kinos locken - Tendenz sinkend. "Der Aufstand" und "Der erste Kontakt" vermochten beide jeweils insgesamt 2,4 Millionen Zuschauer in die Kinos zu locken, dieses Ergebnis dürfte "Nemesis" weit verfehlen, denn der zehnte "Star Trek"-Kinofilm wird nur knapp die Eine-Million-Grenze passieren.

In den USA fiel der Film letztes Wochenende auf Platz 38 zurück und nahm erbärmliche 130.297 US-Dollar ein. In den USA hat der Film insgesamt damit 42,7 Millionen US-Dollar eingenommen und es wird erwartet, dass das Endeinspielergebnis bei rund 44 Millionen US-Dollar liegen wird - das schwächste Ergebnis aller "Star Trek"-Kinofilme.

Weltweit inklusive USA wird ein Eindeinspielergebnis von nur 63 Millionen US-Dollar erwartet, zumal "Nemesis" - wie man an den Zahlen sieht - die Luft schneller ausgeht als gedacht.

Damit dürfte "Nemesis" seine Produktionskosten von 60 Millionen US-Dollar zumindest wieder einnehmen, die 33 Millionen US-Dollar für Marketing könnte der Film durch DVD/VHS-Verkäufe ausgleichen. Aber das Studio wird dennoch hohe Verluste machen mit dem Film, schließlich bekommt es von all dem nur die Hälfte. Bei 90 Millionen US-Dollar Einnahmen (Film und DVD/VHS) käme in etwa 45 Millionen wieder in die Studiokasse - bei 93 Millionen US-Dollar Kosten (Produktion und Marketing) ist dieses Ergebnis mehr als dürftig. Damit wird "Nemesis" der bisher erste "Star Trek"-Kinofilm sein, welcher nicht profitabel ist. Die letzte Reise der "Das nächste Jahrhundert"-Generation ist somit besiegelt.

Das Einspielergebnis und das kümmerliche Durchhaltevermögen von "Star Trek Nemesis" spiegeln sehr gut die schwache Qualität des Films wieder. Unsere ausführliche, sehr beliebte und von den seriösen "Star Trek"-Kritikern hochgelobte Kritik zum Film finden Sie unter diesem Link.

(sl); STVC-Meldung vom 29.01.2003; Quelle: [1185 Aufrufe; 0 Kommentare]

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