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Vibrationen können Experimente im All beeinflussen

Beim nächsten Flug des Space Shuttle "Columbia" soll unter anderem die Dynamik von Verbrennungsvorgängen in extrem schwachen Gravitationsfeldern untersucht werden. Um die Genauigkeit der Untersuchung zu steigern, werden mit Hilfe von Beschleunigungsmessern die nicht vermeidbaren Vibrationen aufgezeichnet.

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Start der "Columbia"

Alle Vorgänge im Space Shuttle verursachen Vibrationen und beeinflussen die Experimente. Die durch die Vibrationen verursachten Schwingungen können bis zu einem Tausendstel der Erdbeschleunigung betragen. Aus diesem Grund wurden im Glenn Forschungszentrum der NASA solche Beschleunigungsmesser entwickelt, die Beschleunigungen bis zu einem Millionstel der Erdbeschleunigung erkennen können.

Beruhend auf der simplen Anregung von Federn und Pendeln durch Schwingungen werden die Vibrationen dann gemessen. Um herauszufinden, ob Messdaten durch Vibrationen verfälscht werden, wird dann die Stärke der Vibrationen bzw. deren Schwingungskurve mit den erzielten Messdaten verglichen.

Insbesondere Verbrennungsvorgänge unterliegen unter Mikrogravitationsbedingungen störenden Einflüssen durch Vibrationen, da die Flamme statt der üblichen Tropfenform die Form eines frei im Raum tanzenden Feuerballs hat. Da die Verbrennung unter diesen Bedingungen nur minimalen Brennstoffeinsatz erfordert, sind diese Forschungen von hoher Relevanz für die Entwicklung energiesparender Motoren.


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