Es ist zwar noch nicht "Star Trek" so wie Captain Kirk es kennt, jedoch ist es nun Wissenschaftlern erstmals gelungen, kleine Laserphotonen über eine Strecke von zwei Kilometern zu teleportieren. Die Idee dazu entstammte vor zehn Jahren.
In der Sciencefiction ist das "Beamen" gar nicht mehr wegzudenken, wenn eine Person aufgelöst und an anderer Stelle eine Republikation von ihm
aufgebaut und das Original vernichtet wird.
Die Idee zum jetzt unternommenen Versuch des Teleportierens von kleinen Lichtteilchen war bis vor zehn Jahren nur auf Schundromanen eingeschränkt.
Die sogenannte Heisenbergsche Unschärferelation sagt, dass man keine genaue Republikation eines Objektes nach dem Teleportieren wiederherstellen kann.
Doch 1993 änderte sich diese Sichtweise, denn der IBM-Wissenschaftler Charles Bennett war der Ansicht, dass man dieses Problem umgehen und Photonen oder Lichtpartikel als Objekte transportieren könnte.
Sie räumten die "Quantenverwirrtheit" aus dem Weg, so dass ein Lasertransport zusammengedrückt und geteilt werden kann, damit es zwei Lichtpartikel zur gleichen Zeit erschaffen kann. Ihre Idee bestand im Benutzen von "vernetzten"
Partikeln als Transporter.
Erste konkrete Ergebnisse dieser Idee tauchten 1997 auf, als ein paar Labore in Europa und den USA eine kleine Informationseinheit, genannt "Quantumbit" (qubit), über einen Meter weit teleportieren konnten.
Jedoch haben, so berichtet das britische Wochenmagazin "Nature", Wissenschaftler an der Genfer Universität, Schweiz, und an der
Aarhus-Universität in Dänemark Informationen in ein anderes, 55 Meter entferntes Labor über ein zwei Kilometer langes optisches Kabel teleportiert und damit einen neuen Rekord aufgestellt.
Trotz dieses Erfolges ist das "Beamen" immer noch auf Lichtpartikel beschränkt. Niemand ist bisher auch nur annähernd in der Lage, ein Atom oder eine Bakterie zu "beamen", geschweige denn einen Menschen.
(ad); STVC-Meldung vom 02.02.2003; Quelle: iol.co.za
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