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Geheimfotos sollen NASA bei "Columbia"-Ermittlungen helfen

Die Bodenkamera hat angeblich Bilder vom Shuttle aufgenommen, als dessen linker Flügel zerbrach. Die Schäden seien in der Nähe der Nahtstelle von Tragfläche und Rumpf sichtbar. Wo genau die Kamera stand, wollte man nicht sagen. Der Sprecher berichtete aber, dass die Suchmannschaften inzwischen ein großes Teil der Tragfläche gefunden hätten.

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"Columbia"

Nachdem zunächst ein Stück Schaumstoff von der Isolierung des großen Außentanks als Ursache für die Katastrophe verantwortlich gemacht wurde, ist nun von Weltraummüll oder gar Meteoriten die Rede.

Rein theoretisch könnte ein nur wenige Millimeter großer Meteorit die "Columbia" im Orbit getroffen haben. Ein solcher Einschlag würde auf der Oberfläche einer Hitzekachel lediglich ein kleines Loch verursachen, sagt Wolfgang Flury, der für Weltraummüll verantwortliche Experte der ESA.

Innerhalb der Kachel würde er aber bei seiner eigenen Explosion einen Hohlraum schaffen. Beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre könnte die hohle Kachel unter Umständen dem Luftdruck und der hohen Temperatur von bis zu 1650 Grad Celsius nicht mehr standhalten. Sie könnte abfallen und die Kacheln drumherum könnten dann ebenfalls gelöst worden sein, womit der Temperaturanstieg am linken Flügel vielleicht zu erklären wäre.

Einen Meteoritentreffer würden die Astronauten an Bord nicht wahrnehmen. Das haben Versuche schon Anfang der neunziger Jahre ergeben. Andererseits sei ein nur ein Millimeter großes Teilchen nicht groß genug, den beschriebenen Schaden hervorzurufen. Es müsste ein größerer Durchmesser haben. Dazu kommt, dass Trümmerstücke ab etwa vier Zentimeter Größe vom "US Space Command" beobachtet werden.


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