Der Regisseur von "Nemesis", Stuard Baird, gab vor kurzem in einem Interview mit "Star Trek Monthly" zu, dass er vor dem Dreh von "Nemesis" nichts über "Star Trek" wusste, diese Wissenslücke aber nach dem Unterschreiben seines Vertrages schloss.
"Ich sah mir einige der Filme und einige der Episoden an, aber ich studierte sie nicht. Ich schaute sie mir nur an, um ein Gefühl für die Serie zu bekommen. Dann schob ich das beiseite und arbeitete mit dem Drehbuch, das John Logan schrieb."
"Ich behandelte das Drehbuch wie jedes andere Drehbuch für einen Film. Natürlich war mir auch bewusst, dass ich offen sein musste für Vorschläge, da "Das nächste Jahrhundert" schon eine so lange Vergangenheit hat und es Dinge gibt, die ich berücksichtigen musste".
Eine einmalige Sache für Baird war es, dass die Figuren der Crew schon alle festgelegt waren. "Die Rollen sind schon sehr festgelegt. Daher hatte ich den Vorteil, dass die Schauspieler ihre Rollen kannten. Ich versuchte jedoch ein paar Veränderungen in der Charakterisierung durchzubringen, da das Drehbuch eine Veränderung für alle herbeiführt".
"Die Geschichte handelt von einer lebensverändernden Situation. Ich würde sagen, dass das Herz der Geschichte die Beziehung zwischen den Crewmitgliedern ist... was passiert ist, dass die Crew auseinanderbricht. Jeder geht in eine andere Richtung. Alles, was Captain Picard hatte, scheint zu verschwinden. Es ist so ähnlich wie bei einer Familie, wenn die Eltern alt werden und ihre Kinder weg gehen, nur dass Picard keine Frau hat. Er ist nun wirklich auf sich allein gestellt".
Das ganze Interview kann im neuen "Star Trek Monthly"-Magazin gefunden werden.
(Redakteurin: Alexandra Wenk)
(ad); STVC-Meldung vom 14.03.2003; Quelle: trektoday.com
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