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Sat.1: Zwei Ausfälle von "Enterprise" im April & neuer Inhaber der Senderfamilie

Seit Samstag läuft "Enterprise" nun bei Sat.1 und schon gibt es im April erste Programmänderungen. Die Sychronarbeiten für die 2. Staffel haben derweil noch nicht begonnen. Außerdem lesen Sie Informationen über die Übernahme von ProSiebenSat.1 durch den US-Milliardär Saban.

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ProSiebenSat.1-MediaAG

So werden am Freitag, den 18.04.2003 sowie am Freitag, den 25.04.2003 keine "Enterprise"-Folgen in Sat.1 zu sehen sein. Am 18.04. entfällt die Folge aufgrund des Feiertagprogramms (Karfreitag) zu Ostern, eine Woche später schickt Sat.1 seltsamerweise zwei Comedy-Pilotfilme von jeweils 30 Minunten ab 20:15 Uhr auf Sendung. Auf Anfrage bei Sat.1 wurde uns jedoch bestätigt, dass es Anfang Mai wieder im normalen Rhythmus weitergehen werde. Somit verschieben sich alle Folgen also zunächst um zwei Wochen.

Außerdem sei es derzeit ziemlich sicher, dass Sat.1 auch die 2. Staffel von "Enterprise" ausstrahlen werde. Für einen genauen Sendetermin ist es im Moment aber noch zu früh. Auch haben die Synchronarbeiten für die neue Staffel noch nicht begonnen. Wir halten Sie natürlich auf dem Laufenden.

Währenddessen gibt es auch Neuigkeiten von der Spitze der Senderfamilie ProSiebenSat.1. Am Montag wurde es offiziell, dass der amerikanische Milliardär und Medienunternehmer Haim Saban die Kernstücke der insolventen Kirch-Gruppe übernehmen wird. Das Bieterkonsortium um Saban, zu dem der französische Sender TF1 gehört, werde 36 Prozent an der TV-Gruppe ProSiebenSat.1-MediaAG, zu der die TV-Sender Sat.1, ProSieben, Kabel 1 und N24 gehören, und damit 72 Prozent der Stimmrechte erwerben. Damit übernimmt erstmals ein ausländischer Gesellschafter einen entscheidenden Teil der deutschen Medienlandschaft. Der Vertrag zur Übernahme des Filmrechtehandels und der Filmbibliothek von KirchMedia werde in der kommenden Woche unterschrieben werden.

Derzeit versprechen sich die Führungskräfte der ProSiebenSat.1-Gruppe viel von der Übernahme durch Saban: ""Mit Haim Saban erhalten wir einen starken, überaus fernseherfahrenen Mehrheitsgesellschafter, der über exzellente Beziehungen im internationalen Film- und Fernsehgeschäft verfügt. Davon werden unsere Sender schon bald nachhaltig profitieren", so Vorstandschef Urs Röhner."Welche konkreten Auswirkungen dies eventuell auf das Fernsehprogramm (und damit auch für "Star Trek") haben könnte, steht derzeit noch nicht fest. Wir werden Sie natürlich weiterhin informieren.

(ad); STVC-Meldung vom 19.03.2003; Quelle: [1155 Aufrufe; 0 Kommentare]

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