In der letzten Zeit vermeldete die US-Raumfahrtorganisation NASA größtenteils Negativmeldungen. Damit soll nun Schluss sein: Zwei Missionen zur Marsoberfläche sind für Mai und Juni diesen Jahres geplant.
Zur Zeit durchlaufen die beiden Hauptdarsteller der Missionen, zwei "Mars Exploration Rover", letzte Tests im "Jet Propulsion Laboratory" in der Nähe des US-Weltraumbahnhofs Cape Carnaveral. Diese betreffen die Fortbewegung, die Stromversorgung mittels Solarenergie sowie die Kamera des Rovers, auch eine Testmission unter simulierten Bedingungen ist geplant.
Jedes der hochkomplizierten Geräte wird kleine Mengen der chemischen Elemente Kobalt, Curium sowie auch radioaktives Plutonium mitführen. Dies sei notwendig, um die hochempfindlichen wissenschaftlichen Instrumente mit Strom zu versorgen und die Batterie vor Temperaturschwankungen zu schützen, so Pete Theisinger, der Leiter des Projekts. Man sehe dies aber keineswegs als ein Sicherheitsrisiko, führte er weiter aus.
Das Jahr 2003 ist wirklich günstig für Missionen zum roten Planeten, da die Distanz zur Erde optimale Vorraussetzungen für die Kommunikation zu den beiden Rover bietet. Weiterhin ist die Energieversorgung durch Solarzellen dank des Einfallswinkels des Sonnenlichts gesichert.
Als vorläufige Startdaten gab die NASA den 30. Mai und den 25. Juni an. Mit Hilfe der bewährten "Delta"-Raketen wird dann jeweils ein Rover auf den Weg zu unserem Nachbarplaneten geschickt. Sie werden noch in diesem Jahr ankommen und ihre Arbeit aufnehmen.
In der Vergangenheit musste die NASA immer wieder Rückschläge in ihrem Mars-Programm hinnehmen. Nach der sehr erfolgreichen "Pathfinder"-Mission von 1997, endete die Entsendung einer Oberflächensonde 1999 in einem Absturz. Ebenso scheiterte der Versuch, den Satelliten "Mars Orbiter" in eine Umlaufbahn zu bringen. Dagegen übermittelte die Sonde "Mars Odyssey" spektakuläre Daten über die geologische Beschaffenheit des Roten Planeten (

