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Weltraumteleskop soll neue Erkenntnisse bringen

Mit dem "Space Infrared Telescope Facility" (SITF) will die US-Weltraumbehörde NASA das letzte der vier "Großen Observatorien" in eine Erdumlaufbahn bringen. Als Termin wurde der 18. April diesen Jahres genannt, dreizehn Jahre nach dem Start des populären "Hubble"-Weltraumteleskops.

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"Hubble"-Teleskop

Die beteiligten Wissenschaftler erhoffen sich grundlegende Erkenntnisse zu gewinnen. Das Teleskop soll seine Aufmerksamkeit auf Objekte richten, welche zu kalt, zu weit entfernt oder in eine Staubwolke gehüllt sind. Diese sind für andere Observatorien nicht sichtbar.

Wie sich schon vom Namen ableiten lässt, wird der Fokus auf dem infraroten Spektrum liegen. Das Teleskop soll weiter ins All - und somit in die Vergangenheit unseres Kosmos - blicken als Astronomen dies jemals konnten.

Während seiner Zeit in der Erdumlaufbahn soll die Beobachtungseinheit ungefähr 20000 Messungen im Infrarotbereich pro Jahr machen. Die Planung sieht eine Dauer von mindestens zweieinhalb Jahren vor.

Ein Augenmerk wird das Teleskop auf Trümmerfelder legen, welche sich um weit entfernte Sterne gebildet haben. Man vermutet, hier die Bildung neuer Planeten beobachten zu können. Erkenntnisse in diesem Bereich könnten Astronomen helfen, gezielter nach Planeten wie der Erde zu suchen, welche pozentiell Leben beherbergen.

Die Mission werde "signifikant unser Verständnis vom Universum verbessern", so Lia La Piana, Leiter des Forschungsprogramms. Auch scheute er nicht einen Vergleich zum "Hubble"-Teleskop, in dem er in Aussicht stellte, dass auch das "SITF" einige astronomische Lehrbücher revidieren könne.

Insgesamt werden Kosten von 740 Millionen US-Dollar veranschlagt - Geld, welches keinen direkten Nutzen bringt, sondern "nur" der Anhäufung von Wissen dient. In Anbetracht der enormen Summe ist dies beeindruckend.


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