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"Columbia"-Katastrophe: Datenanalyse sehr aufschlussreich

Die neuesten Ergebnisse der Untersuchung des Datenaufnahmegeräts des Space Shuttle "Columbia" stärken die Theorie, wonach die Raumfähre schon während des Starts beschädigt wurde. Demnach seien die extrem heißen Gase, die während des Wiedereintritts einwirkten, durch die Beschädigung des linken Flügels eingetreten und führten letztlich zur Katastrophe.

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"Columbia"

Die Informationen, die das Aufzeichnungsgerät speicherte, sind, wie erhofft, sehr aufschlussreich. So meldeten zwei Temperatursensoren am linken Flügel höhere Werte als alle anderen und zudem fand der Anstieg sehr früh statt. Mit dem Erreichen von 230 Grad Celsius versagten diese jedoch. Dies zeigt, dass das Problem eine Minute früher eintrat als bisher angenommen.

Glaubt man dem U.S. Navy Admiral a.D. Harold Gehman, Leiter der unabhängigen Untersuchungskommission, so ist es sicher, dass an diesem Punkt die superheißen Gase die Katastrophe einleiteten. Widersprüche gebe es keine mehr.

Ebenso hält Gehman es für ausgeschlossen, das andere Theorien wie eine Kollision mit Weltraummüll beim Wiedereintritt richtig sind. Er führt dies auf den zu geringen Luftdruck bei der Wiedereintrittshöhe zurück,

Lediglich der exakte Punkt des linken Flügels ist noch nicht endgültig determiniert, und somit kann der Zusammenhang mit der Beschädigung durch ein abgebrochenes Stück der Feststoffrakete nicht direkt nachgewiesen werden.

Während die Analyse der Daten weitergeht, versuchen Mitglieder der Untersuchungskommission den möglicherweise verhängnisvollen Startvorgang nach zu spielen. Sie beschleunigen hierzu die Schaumstoffteile auf eine hohe Geschwindigkeit und lassen diese mit den Hitzeschutzkacheln kollidieren.


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