Chris Black, co-ausführender Produzent von "Enterprise", wehrt sich gegen die Kritik, die in letzter Zeit immer lauter wurde und die behauptet, dass die neue "Star Trek"-Serie die Vulkanier ganz anders darstellt als zur Zeit von "Raumschiff Enterprise".
Black kam in einem Interview mit dem "Star Trek Communicator" in diesem Zusammenhang auch auf die Folge "Doppeltes Spiel" zu sprechen, in der die Vulkanier in einem korrupten Licht dargestellt werden. Dies steht laut Black in keinem Konflikt mit der ursprünglichen Darstellung der Vulkanier, da sie einen logischen Grund haben, sich so zu verhalten. Denn in dem Konflikt mit den Andorianern ist es für sie die einzig logische Alternative, eine Spionagestation zu bauen, um einem möglichen Grenzkrieg mit den Andorianern vorzubeugen.
Black sagte außerdem noch, dass er keinen Widerspruch darin sehe, dass die Vulkanier auf der einen Seite logisch denken und auf der anderen Seite alles Mögliche versuchen, um sich selber zu verteidigen. Er wies auch darauf hin, dass der allseits beliebte Mr. Spock nicht zögerte, einen Phaser zu gebrauchen, wenn die Situation es erforderte. Daher ist es nur logisch, dass die Vulkanier einen Sicherheitsdienst und auch eine Flotte von Schiffen haben, um sich zu verteidigen, wenn es ihrer Ansicht nach keinen anderen Weg als den Kampf mehr gibt.
Black betonte auch, dass in "Enterprise" nicht alle Vulkanier gleich seien. So gab es in der Folge "Gefallene Heldin" die Vulkanierin V'Lar, die nobel und aufopfernd ist, aber auch Archer die Wahrheit erzählt, da sie der festen Überzeugung ist, dass Archer es verdient, Bescheid zu wissen. Diese Folge ist auch für den Captain eine Art Wendepunkt, da er erkennen muss, dass T'Pol nicht die Ausnahme von der Regel ist, sondern, dass es noch viele Vulkanier wie sie gibt.

