"Galileo" hat während seines Vorbeifluges am Jupitermond Amalthea sieben bis neun Objekte entdeckt, die offensichtlich in der Umlaufbahn von Amalthea gefangen sind. Ihre Größe, von Geröll bis zu stadiongroßen Felsbrocken, wird gerade vom JPL ("Jet Propulsion Laboratory") untersucht.
Die neu entdeckten Objekte sind entweder von der Gravitationskraft eingefangen worden oder entstammen aus einer früheren Kollision mit Amalthea selbst. Neue Monde sind auch bei Saturn und Jupiter zu verzeichnen. Die Neuentdeckungen der Astronomen von der Universität Hawaii bringen die Zahl der Monde bei Saturn nun auf 31 und Jupiters Trabanten auf 59.
Wie es scheint, steht dieses Jahr ganz im Zeichen der Monde. Es wurden bereits 18 neue Monde von Jupiter dieses Jahr entdeckt. Wie auch bei den anderen Monden, war das Team um Scott Sheppard und David Jewitt für diese Entdeckung verantwortlich. Auch diesmal benutzten sie das 8,3m "Subaru"-Teleskop auf der Spitze des Mauna Kea.
Der neue Mond des Saturn hat einen Durchmesser von 8 Kilometern und hat einen retrograden Orbit. Er trägt die Bezeichnung S/2003 S1 und ist der 14. irreguläre Mond des Saturn. Er wurde am 08.04.2003 von der IAU ("International Astronomical Union") bestätigt.
Jupiters neue Monde haben vorläufig die Bezeichnungen S/2003 J13 bis S/2003 J18 bekommen.

