Herzlich Willkommen im STVC!

Community-Menü

Brücke Chat Forum TrekBay Wer ist online?


Newsinhalt

Marina Sirtis über Troi, homosexuellen Charakter und Rassismus in "Star Trek"

Marina Sirtis, bestens bekannt in ihrer Rolle als die sympathische Schiffspsychologin Deanna Troi der "Enterprise", sprach kürzlich mit "BBC Wiltshire" und beantwortete via Internet eingeschickte Fragen von Fans.

Titelgrafik zur News
Marina Sirtis

Obwohl das Interview im Großen und Ganzen eher von ihrer Karriere handelt, gibt es doch die eine und andere sehr interessante Fan-Frage, so zum Beispiel, ob Troi der Meinung ist, dass "Star Trek" nach (dem Misserfolg von) "Nemesis" noch genug Kraft besitzt, um fortzubestehen.""Ich denke, "Star Trek" fand seinen Höhepunkt in "Das nächste Jahrhundert", das kann ich unvoreingenommen sagen", antwortete Sirtis ehrlich."Die Schauspielerin verriet einem anderen Fan, dass sie es gern gehabt hätte, wenn Trois Privatleben in der Serie ein wenig mehr erforscht worden wäre.""Wir wussten nicht wirklich, was Troi in ihrer Freizeit tat, außer Sport treiben", erzählte sie. "Wir sahen sie zwar im Trainingsanzug Kung-Fu-ähnliche Übungen zusammen mit Worf machen, aber wir haben nie gewusst, was ihre Hobbies waren und sie für Dinge anstellte, wenn sie einmal ganz unter sich war. Daher bin ich der Meinung, dass es sehr interessant gewesen wäre, herauszufinden, was sie eigentlich so machte.""Für eine so lebhafte Person wie Marina Sirtis war es schwierig gewesen, eine leicht kühle und zurückhaltende Person wie Deanna Troi über zehn Jahre lang zu verkörpern. Ein Fan fragte, was das Schwierigste an ihrer Rolle war.""Vergessen Sie Marina, weil diese sich von der, die Sie kennen, komplett unterscheidet", entgegnete Sirtis. "Und es war gelegentlich wirklich hart, Marina zurückzuhalten, damit sie sich nicht auf Troi stürzt"."Jemand stellte die Frage, ob es irgendeine Episode gibt, die ihr wirklich missfällt und von der sie denkt, dass die Episode hätte nicht ausgestrahlt werden sollen.""Unsere zweite reguläre Episode mit dem Namen "Der Ehrenkodex" gefällt mir nicht, weil ich denke, ohne jetzt genauer darauf einzugehen, dass sie rassistisch ist"."Die immer wieder gern gestellte Frage bezüglich eines fehlenden homosexuellen Charakters in "Star Trek" blieb auch Marina Sirtis nicht erspart.""Ich werde die selbe Antwort geben wie schon seinerzeit Gene [Roddenberry], nämlich wie man eigentlich exakt erkennen will, wer homosexuell ist und wer nicht? Die, die es sind, laufen nicht durch die Gegend und sagen "Schaut her, ich bin homosexuell".

Daher frage ich Sie, wie Sie sich so sicher sein können, dass einige der Leute, die als Gaststars auftraten oder in "Zehn Vorne" saßen, nicht homosexuell waren?

Gene Roddenberry wollte daraus keine große Sache machen. Er war der Meinung, dass Homosexualität im 24. Jahrhundert keine große Sache sein würde und niemand einen Kommentar speziell diesbezüglich von sich geben könnte"."Fotos von Marinas Auftritt und das komplette Audio-Interview finden Sie unter diesem Link.

(sl); STVC-Meldung vom 13.04.2003; Quelle: TrekWeb [1243 Aufrufe; 0 Kommentare]

Vorherige News: [Spektakulärer "Matrix Reloaded"-Trailer online]

Nächste News: ["Star Trek Nemesis" spielt weltweit knapp 60 Millionen US-Dollar ein]


Newsarchiv

Grafik: Abschnitt: Newsarchiv





Copyright