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ISS: NASA will "Apollo"-Module reaktivieren

Die Situation der bemannten Raumfahrt ist zur Zeit prekär. Insbesondere der laufende Betrieb der Internationalen Raumstation ISS ist gefährdet. Bei der NASA gibt es nun Pläne, wie man im Notfall - etwa bei einer Evakuierung der Station - handeln soll, und hierbei taucht ein Pionier der Raumfahrt auf: Das "Apollo"-Raumschiff.

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"Apollo"-Kapsel im Museum

Mit diesem nach heutigen Maßstäben antiquierten Gefährt wurden die Mond-Missionen bei dem in den Sechziger Jahren statt findenden "Wettlauf in den Weltraum" absolviert. Die meisten der Module befinden sich mittlerweile in Museen oder wurden verschrottet. So wird das Kommando-Modul zur Zeit in London ausgestellt.

Der Notfallplan der NASA sieht einen Nachbau nach der "Apollo"-Blaupause vor oder sogar die Restauration der außer Dienst gestellten Module. So könne ein sogenanntes Service-Modul sogar eine neue Crew zur ISS transportieren, während ein altes Kommando-Modul als Rettungskapsel fungieren könne.

Auch wirtschaftliche Gründe sprechen für den vermeintlichen Rückschritt. Keith Cowing, ein ehemaliger NASA-Wissenschaftler, merkte hierzu an, dass eine Raumkapsel billig und zudem immer noch sicher sei.

Die überraschenden Überlegungen basieren auf einer Studie von von hochrangigen NASA-Offiziellen und Astronauten. Viele von ihnen waren schon dabei, als die Raumfahrt noch in den Kinderschuhen steckte. Zumal die NASA diesen Bericht nun im Johnson Space Center, Houston, USA, bestätigt hat, scheint es sich um mehr als eine nostalgische Träumerei zu handeln.


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