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George Takei gibt sich US-patriotisch

George Takei (spielte Hiraru Sulu in "Raumschiff Enterprise") besuchte verschiedene US-Kasernen in Deutschland und sprach mit Soldaten über die Bedeutung des US-Militärs, die seiner Meinung nach "stärkste Kraft der Welt", und seine Zeit im Internierungslager. Plus: Kommentar.

Titelgrafik zur News
George Takei

Während viele in Hollywood dem US-Militär Vorwürfe bezüglich seiner Rolle im Irak-Krieg gemacht haben, spricht der Schauspieler George Takei mit Soldaten in Deutschland über die Rolle, die es seiner Meinung nach in der Welt spielt:""Ich schätze das Militär für ihr Eingreifen in diese brutale Diktatur", sagte George Takei, gut bekannt für seine Rolle als Hikaru Sulu aus "Raumschiff Enterprise". "Das US-Militär ist die stärkste Kraft in der heutigen Welt, daher ist es verantwortlich dafür, anderen zu helfen. Es ist dazu verpflichtet, dies zu tun", sagte er."Takei, der etliche militärische Einrichtungen in Deutschland besuchte, um den asiatisch-amerikanischen Erbschaftsmonat zu feiern, fügte hinzu:""Wofür die Vereinigten Staaten stehen, ist wichtig für die ganze Welt. Die Tatsache, dass das Militär wirklich die vielfältigen Sozialgruppen, aus denen die Vereinigten Staaten besteht, wiederspiegelt, ist beeindruckend"."Aber dies war nicht immer der Fall.

Takei erklärte auch der Gruppe, wie er und seine Familie nach der Bombardierung von Pearl Harbor, Hawaii, in ein Internierungslager kamen, als Präsident Franklin D. Roosevelt nach diesem Ereignis den Befehl dazu erteilte.

Sie und Tausende anderer wurden hinter Stacheldrähten in Camp Rohr, im sumpfigen Gebiet von Arkansas, festgehalten. Takei verriet den Grund:""Wir sahen einfach wie der Feind aus"."Takei, der zu dieser Zeit 4 Jahre alt war, sagte, er könne sich an die Soldaten mit den Gewehren erinnern, die in sein Haus in Los Angles eindrangen und die Familie aus dem Haus holten.

Takei ging anschließend in Camp Rohr in den Kindergarten.""Ich lernte das Gelöbnis der Loyalität zur Flagge und Nation auswendig - stets mit einem Blick auf den Stacheldrahtzaun, den Wachturm und die Wachen, die meinen Kindergarten absicherten. Ich erfuhr jene Wörter, ohne die Ironie dahinter zu verstehen: "Freiheit und Gerechtigkeit für alle".""Langsam wechselten Japan-Amerikaner ihren Platz und gingen zum Beispiel in die japanisch-amerikanische Armee, die sogenannte 442. Gefechtstruppe, mit dem Motto "Wenn schon, denn schon".""Sie gingen dorthin, um alles zu geben", sagte Takei. "Sie kämpften außergewöhnlich tapfer auf den blutigen Kampfschauplätzen in Italien, Frankreich und natürlich Deutschland. Sie hatten die größte Verlustrate aller Einheiten im 2. Weltkrieg"."Weil diese Truppe sich so sehr einsetzte und viele Ehrungen errang, hätte dies Takei zufolge zu einer Akzeptanz der Asiaten in Amerika geführt.""Sie wurden im Weißen Haus empfangen und von Präsident Harry S. Truman mit den Worten "Sie haben nicht nur den Feind bekämpft, sondern auch den Vorurteil, und Sie haben gewonnen!".""Er sagte, dass die Asiaten aufgrund dieser tapferen Menschen endlich das werden konnten, was sie sein wollten und konnten entsprechend ihren Talenten und Fähigkeiten in der Gesellschaft aufsteigen.

Takei besuchte viele Veranstaltungen, um das asiatisch-amerikanische Erbe zu feiern. Während seiner Besuche sprach er mit Fans, gab Autogramme und lernte das millitärische Leben kennen.""Ich habe mit Ihnen heute das asiatisch-amerikanische Erbe geteilt", sagte er. "Aber das Erbe ist auch Ihr amerikanisches Erbe, weil die amerikanische Nation nicht auf Rassen gegründet wurde, sondern auf mannigfaltigen Idealen"."Takei beendete seine Visite mit dem vulkanischen Gruß und sprach: "Leben Sie lang und in Frieden".

Kommentar

Hinweis: Der folgende Kommentar spiegelt nur die Meinung des Redakteurs Shen Li wieder und ist nicht repräsentativ für die Website.

Takei ist eine Schande für alle Asiaten. Nicht nur sind seine patriotischen Töne unüberlegt und geradezu widersprüchlich, auch gibt er sich erstaunlich kurzsichtig und intolerant. Dass gerade er als kleines Kind ein amerikanisches Internierungslager durchleben musste, sollte ihm einiges zu denken geben. Von der Hiroshima-Bombe ganz zu schweigen. Dass er die amerikanische Regierung noch in ein solch einseitig positives Licht stellen kann, zeugt vom falschen Stolz, den er für die 442. Gefechtstruppe hegt und den er nun auf ganz Amerika überträgt. Man könnte meinen, dass Takei nur deshalb so stolz auf Amerika ist, weil dieses sich plötzlich für Asiaten interessierte. Es ist, als ob Takei für sich die Aufmerksamkeit spürt, die er in seiner Kindheit nie von den Amerikanern bekam.

Takei begeht aber den unverschämten Fehler, nicht nur seine Landsleute zu verraten, sondern auch sich selbst zu verleugnen. Nur weil diese 442. Gefechtstruppe so erfolgreich war und wir Asiaten das ach so wichtige Ansehen der amerikanischen Regierung gewannen, heißt das noch lange nicht, dass die amerikanische Regierung in allen Dingen richtig handelt. Es ist eine Dreistigkeit sondergleichen, wenn er ein Land so einhellig positiv ins Rampenlicht stellt, welches für soviele Tote in seinem eigenen Land verantwortlich ist. Es ist geradezu unverantwortlich, die entsprechenden Tatsachen zu ignorieren und so zu tun, als würde er für alle Asiaten sprechen.

Takei ist so geblendet vom falschen Dank der amerikanischen Regierung, dass er nichts anderes tun kann, als sich selbst als Amerikaner anzusehen. Er spricht vom asiatisch-amerikanischen Erbe und wagt es tatsächlich, das Ganze so aussehen zu lassen, als ob die Asiaten dankbar sein sollten, in die USA integriert worden zu sein, als ob die Hiroshima-Bombe kein Teil dieses Erbes wäre und unter den Tisch gekehrt werden könnte. Das Internierungslager hat er wohl auch vergessen, denn andererseits lässt sich sein Einweg-Patriotismus und -Vertrauen in die US-Regierung nicht erklären. Ferner sollte er sich die Frage stellen, ob die ach so mannigfaltigen und guten Ideale nicht ein wenig abwegig sind, wenn man eine Rasse erst dann akzeptiert, wenn diese im Krieg für einen gefallen ist. Wenn man dies nicht aus Toleranz tut, sondern nur eine Geben-Nehmen-Leistung vollzieht. Takei verhält sich wie ein verblendeter US-Bürger, doch leider ist er nun einmal ein Asiate und als berühmter Asiate noch obendrein wird er stets eine repräsentative Wirkung haben. Daher ist diese Unverantwortlichkeit, die er mit solchem Patriotismus an den Tag legt und viele Asiaten damit verwirrt oder gar verletzt, nicht zu verzeihen.

Unerhört ist auch sein Schlusssatz, wo er auch noch "Star Trek" in den Zusammenhang bringt und dieses mit US-patriotischen Tönen aufs Äußerste vergiftet.

Takei ist ein alter ergrauter Japaner, der lange nicht mehr weiß, wer er genau ist. Als Kind musste man ihm im Internierungslager einiges angetan haben...

Um den herrlichen Michael Westmoore zu zitieren: "Shame On You...Mr. Takei"

(sl); STVC-Meldung vom 15.05.2003; Quelle: "Stars & Stripes" [1174 Aufrufe; 0 Kommentare]

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