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Jupiter hat 20 weitere Monde

Zwei Astronomen, welche die Region um den Gasriesen Jupiter beobachten, haben nun zwanzig neue Monde entdeckt. Insgesamt besitzt der größte Planet unseres Sonnensystems nun sechzig Trabanten, wobei die neu hinzugekommenen Objekte von verschwindend kleinen Ausmaßen sind.

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Der Jupiter

Im Jahre 1610 entdeckte Galileo Galilei die vier größten natürlichen Satelliten des Jupiter. Seitdem folgten nach und nach Dutzende von Himmelsobjekten, allesamt erheblich kleiner. Mit Hilfe von speziellen Digitalkameras wurde die Jupiterregion beobachtet und die so gewonnenen Daten von Computern ausgewertet. So ist es möglich, Objekte in einer orbitalen Umlaufbahn zu entdecken.

Die neue Technologie wird gestützt durch das bekannte 3,6-Meter Teleskop auf Hawaii, mit welchem allerdings die minimale fest zu stellende Größe eines Objekts auf 1,7 km Durchmesser beschränkt ist. Könnte man das benachbarte Subaru-Teleskop (8,3 Meter) nutzen, so würde diese Grenze laut den Forschern auf lediglich 400 Meter sinken.

Das Projekt läuft seit Ende des Jahres 2000, und seitdem wurden 43 Monde entdeckt. Die restlichen gehen auf das Konto Galileis, der berühmten "Voyager"-Sonde und anderen Astronomen. Alle Monde des Jupiter tragen Namen aus antiken Mythologien. Scherzhaft meinte Scott Sheppard, beteiligter Student des Projekts, dass die Namen nun langsam knapp würden.

Bei der letzten Vergaberunde im Dezember 2002 kamen daher weiter entfernte Figuren der Götter- und Sagenwelt zum Zuge, etwa der Krieger Harpalyke, der so schnell laufen konnte wie ein Pferd, und die Jungfrau Taygete, die ihrem Leben durch Selbstmord ein Ende setzte.


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