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Stewart ist froh, wieder auf der Bühne zu stehen

Patrick Stewart spricht in einem Interview über seine Rückkehr zum Theater, die Schauspielerei im Allgemeinen und seine weiteren schauspielerischen Pläne. Außerdem äußert er sich zu "Star Trek"-Conventions, seinen Fans und dem schlechten Einspielergebnis von "Star Trek X: Nemesis".

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Patrick Stewart

Jetzt, da er auf die Bühne des klassischen Theaters zurückgekehrt ist, genießt Patrick Stewart "die Schauspielerei mehr, als ich es jemals zuvor getan habe". Dies sagte er Jasper Rees von "The Telegraph" in England.

Rees bringt seine eigene Verachtung für "Star Trek" und seine Fans in den einleitenden Sätzen seines Artikels deutlich zum Ausdruck: "Das grauenhafteste Wochenende meines beruflichen Lebens verbrachte ich auf einer "Star Trek"-Convention in einem Flugzeughangar am Rande von Blackpool", schreibt er und behauptet, dass "das einzige Gespräch, das ich über das gesamte Wochenende mit einer normalen Person geführt habe, jenes war, als ich Patrick Stewart traf".

Stewart erzählte ihm, dass "die Convention eigentlich ein großartiger Nachmittag war", obwohl er hinzufügte, dass er es nicht länger spaßig findet, "dauernd in Gesellschaft von Klingonen und Borg" zu sein und "dass ich eine Gänsehaut bekomme, wenn eine völlig fremde Person ein Foto von ihr und mir schießen möchte".

Über das schlechte Abschneiden von "Star Trek X: Nemesis" an den Kinokassen sagte Stewart: "Auf längere Sicht ist das vielleicht ein Segen. Wir können letztendlich einen Schlussstrich unter all das ziehen". Dennoch betont er, dass er keinerlei Komplexe wegen "Star Trek: Das nächste Jahrhundert" hat: "Ich habe mich durch diese Serie unglaublich weiterentwickelt."

Rees berichtet weiter, dass Stewart versucht, seine amerikanischen Frau, Wendy Neuss, eine frühere Produzentin von "Star Trek", zu überreden, mit ihm nach England zu ziehen, wo Stewart hofft, Rollen aus Shakespeare-Stücken wie Macbeth, Lear oder Propero zu spielen.

"Ich bin noch immer so naiv und zufrieden mit dem, was ich tue, um zu glauben, dass Theater das Leben von Menschen beeinflussen kann, die Art, wie sie Welt begreifen und sich selbst", sagte Stewart. "Die Charaktere haben diese starken Sehnsüchte, meist nach Dingen, die sie nie erreichen werden und das alles kommt einem selbst so vertraut vor".

Der Original-Artikel findet sich http://www.telegraph.co.uk/arts/main.jhtml?xml=/arts/2003/05/26/btpat26.xml&sSheet=/arts/2003/05/26/ixtop.html auf den Seiten von "The Telegraph".


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