Das unbemannte, ferngesteuerte Flugzeug "Helios", das vor zwei Jahren einen Höhenrekord aufgestellt hatte, zerbrach während eines Testfluges am Donnerstag und stürzte in den Pazifischen Ozean, sagte ein Pressesprecher der NASA.
Der ferngesteuerte, einzigartige Prototyp stürzte nahe Kauai, innerhalb des Testgebietes der "Pacific Missile Range Facility" der Navy in Barking Sands ab, sagte die NASA (National Aeronautic and Space Aministration) in einer Pressemitteilung.
Die zahlreichen Propeller des 15 Millionen US-Dollar teuren "Helios" wurden über Sonnenkollektoren mit Energie versorgt. Er besaß eine Flügelspannweite von ca. 75 Meter und sah mehr wie ein fliegender Flügel als ein konventionelles Flugzeug aus.
Er erreichte während eines Fluges, der 2001 von Barking Sands aus stattfand, eine Höhe von etwa 30.000 Meter. Diese Höhe wurde von der NASA als Rekord für ein nicht-raketengetriebenes Flugzeug betrachtet.
"Helios" stürzte etwa eine halbe Stunde nach Beginn des Fluges ab, der dazu vorgesehen war, das Treibstoffzellensystem zu testen.
"Die Ursache des Absturzes ist unbekannt", sagte Brown. Die NASA wird ein Team zusammenstellen, das den Unfall untersuchen wird.
Der Prototyp, der tagsüber von Solarzellen und nachts von Treibstoffzellen mit Energie versorgt wird, war dafür entwickelt worden, in einer Höhe von bis zu 30.000 Metern zu fliegen. "Helios" sollte atmosphärische Forschung betreiben und fotografische Missionen durchführen, allerdings war er auch für einen Einsatz als Telekommunikationsrelais konzipiert worden.
Brown sagte, die NASA plane, ein weiteres Flugzeug wie "Helios" zu entwickeln, er nannte es "weiterführenswerte Technologie".

