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"Liverpool"-Teleskop in Betrieb genommen

Diese Woche empfing das "Liverpool"-Teleskop, welches derzeit weltweit das größte voll automatische Teleskop ist, erste Bilder. Mit dem "Liverpool"-Teleskop erhofft man sich u.a. dem Ursprung der geheimnisvollen Gamma-Blitze aus den Tiefen des Alls auf die Spur kommen.

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Das "Liverpool"-Teleskop

Eigentümer des sich auf den Kanarischen Inseln befindenden und dort selbstständig beobachtenden Zwei-Meter-Spiegelteleskops ist das "Astrophysics Research Institute (ARI)" der "Liverpool John Moores University (JMU)". Es wurde von "Telescope Technologies Ltd.", einer Tochtergesellschaft von JMU, entworfen, konstruiert und in Auftrag gegeben.

Dank der einzigartigen Fähigkeiten des "Liverpool"-Teleskops, der flexiblen Planung und seiner schnellen Reaktion, wird es Großbritannien ins Zentrum der Aufmerksamkeit in der Erforschung aufregender neuer Bereiche im Gebiet der Astrophysik bringen. "Dies [Das "Liverpool"-Teleskop] ermöglicht uns Phänomene wie Supernovae und Gammastrahlungsausbrüche die größten Explosionen im Weltall zu untersuchen", meinte Professor David Carter vom ARI.Die andere große Stärke des Teleskops liegt in seiner Fähigkeit, regelmäßige Beobachtungen von Objekten zu machen, die sich in einem Zeitraum von Sekunden bis zu Jahren periodisch verändern. Dies ist mit gewöhnlichen astronomischen Gerätschaften äußerst schwierig. Außerdem ist es auch in der Lage, neu entdeckte Objekte wie Kometen oder erdnahe Asteroiden zu verfolgen, ihren genauen Kurs zu berechnen oder ihre potentielle Gefahr für die Erde abzuschätzen.

Das Teleskop wird vom "Particle Physics and Astronomy Research Council" unterstützt, das es für 40% der Beobachtungszeit für Astronomen in ganz Großbritannien verfügbar macht. Weitere 5% der Zeit wird von der JMU für das "National Schools' Observatory-Programm (NSO)" gespendet. "Schulkinder können nun an ihren eigenen Projekten arbeiten, Seite an Seite mit professionellen Astronomen", meinte Dr. Andy Newsam (NSO-Astronom) dazu.Dies ist das erste Mal, dass Schulen der Zugang zu einem Weltklasse-Forschungsteleskop gewährt wird.


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