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"Enterprise" zurück in die Gegenwart

"Enterprise" fliegt dorthin, wo "Raumschiff Enterprise" und "Raumschiff Voyager" bereits zuvor waren: in die Gegenwart. Ausführender Produzent Rick Berman enthüllte erste Informationen zu einer kommenden Episode der dritten Staffel, die im 21. Jahrhundert spielen wird.

"Wir haben eine Geschichte in der Entwicklung, die auf eine - meiner Meinung nach faszinierende - Art und Weise unsere Charaktere ins 21. Jahrhundert befördert, besser bekannt als unsere Gegenwart", verriet Berman dem Redakteur Ian Spelling in der letzten Ausgabe des "Star Trek Monthly"-Magazins.

Dies ist keineswegs das erste Mal, wo "Star Trek"-Charaktere in unsere Gegenwart reisen. So tat "Raumschiff Enterprise" dies bereits in der berühmten Episode "Griff in die Geschichte" und "Raumschiff Voyager" im originellen Doppelteiler "Vor dem Ende der Zukunft". Doch wird sich die Crew dieses Mal nicht nach Lust und Laune austoben dürfen, denn die Xindi sind ihr auf den Fersen.Ein Sweep-Monat ist ein Monat, in dem die Einschaltquoten von Serien getestet werden, um die Werbepreise festzulegen. Die Sender strahlen in diesen Monaten (November, Februar, Mai) die vielversprechendsten Episoden ihrer Serien aus, um besonders hohe Einschaltquoten zu verbuchen. "Die Geschichte wird ebenfalls einige ziemlich gefährliche Xindi mit ins Spiel bringen. Dies ist eine Episode, die während des November-Sweeps [Erklärung "Sweep-Monat" in der Info-Box rechts] ausgestrahlt wird und der wir mit Spannung entgegenfiebern", erzählte Berman.

Als Teil seines regelmäßigen Produktionsstatus-Berichtes an "Star Trek Monthly" plauderte Berman noch über weitere Episoden der dritten Staffel. Besonders von Interesse dürfte die Informationen zu der nächstwöchigen Episode "Anomaly" sein:

"Wir werden auf die erste einer Vielzahl von Sphären treffen. Diese sind künstlich erschaffene Objekte und beinahe so groß wie ein ganzer Mond. Der Zweck dieser Spähren ist vorerst noch unbekannt. Wir werden ferner auf einige Plünderer treffen, die gern die Gunst der Stunde nutzen, wenn in die Ausdehnung geratene Schiffe Opfer spezieller Anomalien werden".

"Anomaly" wird bornierte "Star Trek"-Kontinuitätsfanatiker in Ekstase versetzen:

"Wir werden in dieser Episode ebenfalls einige Dinge fortführen und weiterentwickeln - das Puzzle zusammenflicken, welches die dritte Staffel darstellt", fügte Berman hinzu.

Das komplette Interview finden Sie in der 109. Ausgabe des "Star Trek Monthly"-Printmagazins. Alternativ dazu finden Sie Auszüge unter diesem Link.

(sl); STVC-Meldung vom 16.09.2003; Quelle: TrekToday [1067 Aufrufe; 0 Kommentare]

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