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Finale US-Quoten von "Similitude" durchbrechen die 3er Marke

Die US-Quoten von "Enterprise" haben sich erheblich gebessert. Was wir in der letzten US-Quotenbesprechung bereits vorausgesagt haben, ist nun in Kraft getreten: Die Episode "Similitude" erlangte die höchsten US-Quoten der dritten Staffel. Zum ersten Mal seit letztem Dezember konnten die US-Quoten (Final-National-Ratings) der Serie die 3er Marke durchbrechen.

Hinweis

Diese US-Quotenbesprechung, die auf die finalen US-Quoten von "Similitude" eingeht, ist eine Fortsetzung der ausführlichen US-Quotenbesprechung von Donnerstag, die sich mit den Fast-National-Ratings - Vorabquoten - der Episode befasste.

Die finalen Zahlen

"MediaWeek" zufolge schalteten 4,59 Millionen Zuschauer bei "Similitude" ein. Dies löst die Episode "Rajiin" mit 4,52 Millionen Zuschauern als bisheriger Rekordhalter der dritten Staffel ab. Ferner sind dies die höchsten Zuschauerzahlen seit der Februar-Episode "Die Zukunft" ("Future Tense") mit 4,62 Millionen Zuschauern.

Was am interessantesten ist, dürfte das Final-National-Rating der Episode sein. Zum ersten Mal seit Dezember letzten Jahres steht vor dem Komma des Final-National-Ratings wieder eine Drei. Mit 3,0 bei 5% Marktanteil übertraf die Episode nicht nur sein Fast-National-Rating von 2,8 bei 4% Marktanteil (wir berichteten), sondern konnte im Vergleich zur letzten Episode "North Star" 0,4 Punkte dazu gewinnen - dies ist der höchste Zuschauerzuwachs zwischen zwei Episoden seit "Bounty" und "The Expanse" (von 2,3 auf 2,8). Damit nicht genug, schlug "Similitude" auch den bisherigen Rekordhalter der dritten Staffel in dieser Hinsicht, "Impulse" (2,8 bei 4% Marktanteil).

Besonders gut sieht es in den einzelnen Zuschauergruppen aus. Bei den 18-34-Jährigen konnte die Serie im Vergleich zu "North Star" einen Zuwachs von 38% verbuchen (1,8 bei 5% Marktanteil versus 1,3 bei 4% Marktanteil). Bei den 18-49-Jährigen brachte es die Serie auf ein 2,1 bei 6% Marktanteil und stellte die höchsten Quoten seit der Februar-Episode "Waffenstillstand" ("Cease Fire") auf.

Kommentar

Dies sind zum ersten Mal richtig positive Nachrichten. Der "positive Trend" (wir berichteten) scheint nun eine tatsächliche Fortsetzung zu finden. Soetwas versteht man unter Quotenzuwachs - nicht nur ein paar Pünktchen. Zum ersten Mal kann man bei "Enterprise" also wieder wirklich von einem Quotenschwung sprechen.

Um eine vierte Staffel zu rechtfertigen, müssen die US-Quoten trotzdem weitaus höher sein. Doch mit der 3er Marke wiegt sich die Serie auf alle Fälle erst einmal in Sicherheit. Sehr erfreulich!

Einmal mehr zeichnet der Quotenverlauf die Qualitätskurve der Serie nach. Hoffen wir also, dass diese besagte Kurve weiter steil nach oben geht. Was die Quoten angeht - es ist traurig, dass ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, wo diese sich seit langer Zeit wieder erholen, eine lange Wiederholungsphase vom Sender UPN eingeleitet wird. Denn nach der Episode "Carpenter Street" nächste Woche wird "Enterprise" eine Pause von ungefähr sechs Wochen einlegen, wo die Zuschauer lediglich mit Wiederholungen vertröstet werden.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass schlecht platzierte Wiederholungsblöcke sich immer auf die Quoten niederschlagen und der kommende Wiederholungsblock sollte hierbei sicherlich keine Ausnahme darstellen, was wirklich schade für die Serie ist, die sich ihre jetzigen US-Quoten wirklich hart erkämpfen musste. Hoffen wir dennoch das Beste.

Die nächstwöchige Episode "Carpenter Street" - die Abschlussepisode des November-Sweeps - sollte das Ergebnis von "Similitude" halten oder gar übertreffen. Mehr dazu lesen Sie am kommenden Donnerstag.

Alle Zahlen stammen von "Variety.com", "MediaWeek.com" und "TrekWeb.com"

(sl); STVC-Meldung vom 22.11.2003; Quelle: [857 Aufrufe; 0 Kommentare]

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