Ron D. Moore sprach im letzten Teil seines großen Interviews über seine Arbeit bei der Neuauflage von "Kampfstern Galactica" und auch über seine Gründe für das Verlassen von "Raumschiff Voyager", kurz nachdem er sich dem Autorenstab angeschlossen hatte.
Beim 3. Teil seines Interviews mit IGN berichtete Moore, dass die Kritik von Patrick Stewart dazu führte, dass Picard in "Der Erste Kontakt" zum Actionheld wurde. Das Drehbuch zu dem erfolgreichen Kinofilm schrieben im Übrigen Brannon Braga und Moore zusammen.
Moore merkte an, dass er bis zu seiner Arbeit an "Raumschiff Voyager" eine gute Beziehung mit Braga hatte. Weil er der Ältere der zwei Autoren ist und auch schon länger bei "Star Trek" war, fühlte sich Moore als "der Seniorautor des Teams". Aber bei "Raumschiff Voyager" war nun Braga der ausführende Produzent und "er hatte die Verantwortung und ich war Nummer 2 und das war keine gute Ausgangslage für uns... ich regte mich darüber auf und explodierte schließlich".
Die Atmosphäre war auch gespannt:
Obwohl Moore sagte, dass die beiden ihre Freundschaft wieder repariert hätten, schreiben sie nun nicht mehr zusammen.
Als er über "Enterprise" sprach, war Moore zögerlich, einen Kommentar abzugeben, da er die Serie nicht regelmäßig schaue. Aber er schlug vor, dass es dem Franchise gut tun würde, "für ein paar Jahre vom Bildschirm zu verschwinden, damit man wieder Leute hat, die wirklich sagen: "Ich wünschte, die würden "Star Trek" wieder zurückbringen". Anstatt, dass sie sagen: "Oh mein Gott, schon wieder eine neue "Star Trek"-Serie?"".
Als ein Fan von "Kampfstern Galactica" war Moore davon überrascht, dass die Fans so entsetzt darüber waren, dass die Wiederbelebung der Serie ein Remake sein würde und keine Fortsetzung:
Die Idee aus Starbuck eine Frau zu machen, hatte nicht nur damit zu tun, dass die Verteilung der Geschlechter in der Originalserie unausgewogen war, sondern auch damit, dass Moore der Meinung war, dass Dirk Benedicts Starbuck nicht zu ersetzen war:
Moore sagte, dass er "am Ball bliebe", was die Arbeit an "G vs. E" betreffe und dass er es genoss, an "Roswell" zu arbeiten. Er fand allerdings, dass WB zu sehr versuchte, den SF-Aspekt zu betonen. Er war auch von Tom Cruise beeindruckt, den er traf, während er am Drehbuch zu "Mission Impossible 2" arbeitete. Über "Carnivale" sagte er, dass es eine schwierige Serie ist, um daran zu arbeiten, aber dass sie vielleicht für eine weitere Staffel laufen werde.
Den gesamten letzten Teil des Interviews können Sie hier finden.

