Die Techniker der Raumfahrtbehörde "ESA" haben ihre Hoffnungen noch nicht begraben, doch noch Kontakt mit dem Mars-Landegerät "Beagle2" aufzunehmen. Man hofft mithilfe einer hochauflösenden Stereo-Kamera den genauen Aufenthaltsort von "Beagle2" zu bestimmen.
Auch wenn die Suche nach den Fehlerquellen der Marsmission immer noch läuft, ist der Leiter des Projektes, Michael McKay, optimistisch. Seiner Ansicht nach sei wahrscheinlich eine verstellte Borduhr die Ursache für den fehlenden Funkkontakt. Es könne deshalb gut sein, dass "Beagle2" einfach nur zur falschen Zeit sende.
Der Orbiter "Mars Express" hat nun seine reguläre Umlaufbahn um den Roten Planeten erreicht und wird nun vom 4. Januar an das Landegerät direkt anpeilen. Die Sonde werde nun die Pole des Mars in einer Höhe zwischen 300 und 10.000 Kilometern überfliegen.
Die ganzen Hoffnungen der ESA ruhen auf dem Orbiter "Mars-Express", der am 7. Januar das Landegebiet von "Beagle2" überfliegen wird. Dabei wird er nur einen Abstand von 315 Kilometern zur Oberfläche haben und sollte das Landegerät seine Sonnenpaneelen ausgeklappt haben, dann wäre es kein Problem, es zu orten.
Bei der "ESA" hofft man, dass die deutsche Stereo-Kamera HRSC in der Lage ist, aus dieser Höhe "Beagle2" zu finden. Die Chancen dafür stehen gut, da HRSC in der Lage ist, aus einer Höhe von 250 Kilometern ein 1 Meter großes Objekt zu erkennen.
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(ad); STVC-Meldung vom 01.01.2004; Quelle: Spiegel Online
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