Er ist vermutlich der berühmteste wiederkehrende Gaststar aus der "Star Trek: Enterprise"-Familie. Die Rede ist von dem sympathischen Daniels, der eine wichtige Rolle im Temporalen Kalten Krieg zu haben scheint. Der Darsteller Matt Winston hofft auf eine Rückkehr von Daniels auch in der dritten "Enterprise"-Staffel.
Matt Winston
"Ich bete, dass Daniels sich weiterhin aus allen Problemen herauswinden kann, wie er es nach der Folge "Der kalte Krieg" getan hat",
sagte Matt Winston, der den Zeitreisenden Daniels bei "Star Trek: Enterprise" spielt, und der von seinem damaligen mutmaßlichen Serientod (eben in der Folge "Der kalte Krieg") zurück in die Serie gekommen ist.
Winston sprach in der neuesten, 112. Ausgabe des englischen "Star Trek Monthly"-Magazins über seine Hoffnung, dass Fähnrich Daniels während des Xindi-Handlungsbogens in die Serie zurückkehren wird.
Obwohl Winston damals nicht damit gerechnet hatte, dass seine Rolle wiederkehren würde, sagte er, dass andere Crewmitglieder ihn nach seinem Auftritt in "Der kalte Krieg" zurückerwartet hätten:
"Einige von ihnen haben an allen "Star Trek"-Serien nach "Das nächste Jahrhundert" mitgearbeitet und sie sagten, es wäre sehr schwer, bei einer "Star Trek"-Serie zu sterben", sagte er. "Die alten Hasen schienen zu wissen, dass ich zurückkehren würde. Und sie hatten Recht. Und darüber bin ich mehr als erfreut".
In seinen vier Auftritten als Daniels sah er den Charakter eher wie eine Schachfigur in einem Spiel denn als Hauptakteur an:
"Er arbeitet für diese Überwachungsbehörde, die sicherstellen möchte, dass niemand an der Zeitlinie herumpfuscht. Aber das Herumspielen mit der Zeitlinie ist immer relativ. Möglicherweise ist gerade das, von dem wir denken, wir würden damit nicht in der Zeitlinie herumpfuschen, tatsächlich schon ein Durcheinanderbringen der Zeitlinie. So wie in jedem Konflikt ist es immer etwas Subjektives, zu sagen, wer denn nun die Guten und wer die Bösen sind. Daniels denkt, er ist einer der Guten. Er tummelt sich anscheinend mehr auf der Seite der Guten herum, aber wer weiß schon, wie es am Ende ausgehen wird?"
"Wenn man einmal in die Logik der Zeit eingedrungen ist, kann es leicht sein, dass es viele verschiedene Daniels in vielen verschiedenen Zeitlinien gibt", ergänzt Winston. "Vielleicht bin ich in diesen Zeiten, in denen mein Körper überall und in jedem Moment sein kann, nicht an die typisch menschlichen Strukturen gebunden. Vielleicht bin ich eine Art Projektion, vielleicht bin ich auch ein Cyborg. Wir wissen es jetzt noch nicht".
Winston sagte, er hoffe auf eine Rückkehr der Romulaner, die "ein großer Teil des "Star Trek"-Mythos" seien:
"Alle herausragenden Ereignisse aus allen "Star Trek"-Serien können sehr leicht in den Handlungsbogen um den Temporalen Kalten Krieg eingebunden werden", merkte er an.
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(sl); STVC-Meldung vom 04.01.2004; Quelle: TrekToday
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